Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V. RSS-Feed

Meldungen

Achtjähriges Gymnasium immer noch Großbaustelle

Das achtjährige Gymnasium macht Lehrer und Schüler krank. Eltern beklagen, dass der Stress ihrer Kinder extrem zugenommen hat. Die Schüler haben kaum noch Zeit für Freizeitbetätigungen. Die Klassen sind zu groß - und werden noch größer. Lehrer fehlen und Lehrpläne quellen über. Zu viel Stoff muss in zu kurzer Zeit eingepaukt werden. Haben Zehnjährige nach der vierten Grundschulklasse endlich den Übertritt auf das Gymnasium geschafft, folgt ein weiterer gnadenloser Wettbewerb. Bis zum Abitur schaffen es längst nicht alle: Der Bildungsbericht Bayern hält fest, dass pro Schuljahr rund 14. 200 Schüler das Gymnasium wieder verlassen müssen, 40% erreichen das Abitur nicht, 20% müssen eine Klasse wiederholen. "Das hat mit Bildung und Erziehung nicht mehr viel zu tun", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der heutigen Debatte im Bildungsausschuss des Landtags zum achtjährigen Gymnasium. Er forderte ein radikales Umdenken - "weg von der Auslese hin zur individuellen Förderung." Das Gymnasium der Zukunft sollte auch offen sein für Formen der Kooperation mit anderen Schularten. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Schule

Mehr Geld für Kindergärten und Grundschulen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung begrüßt, in den kommenden drei bis vier Jahren 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau von Kinderbetreuung, Schulen und Hochschulen zu investieren. Er wertete dies als "überfälligen Schritt", wenngleich die Summe angesichts der zahlreichen schul- und bildungspolitischen Baustellen vorne und hinten nicht ausreicht. "Der Bildungshaushalt müsste nach Berechnungen des BLLV um mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden", stellte er klar. Nur so könnten die Lern- und Arbeitsbedingungen für Lehrer und Schüler deutlich verbessert werden. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Frühe Bildung, Schule

Bildung gehört in eine Hand

Die Leiterin des Forums Kindertagesstätten im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Sigrid Hepting, fordert, die Zuständigkeit für bayerische Kindertagesstätten wieder dem Kultusministerium zu zuordnen. "Das Sozialministerium geht bei der Kinderbetreuung nach dem gleichen Muster vor wie bei der Altenpflege, nämlich fallspezifisch. Hepting: "Die Bildungsfinanzierung muss aber gruppenbezogen erfolgen, damit der Verwaltungsaufwand möglichst niedrig ist, die Personal-Kind-Relation transparent bleibt und die Sicherheit des Arbeitsplatzes für das pädagogische Personal gewährleistet ist." Kindertagesstätten sind Bildungsinstitutionen und als solche gleichbedeutend mit der Schule und der Universität. "Bildung gehört in eine Hand", erklärte Hepting. Bildungsplan und Lehrplan müssen aufeinander aufbauen, kindliche Entwicklungsverläufe müssen vom Kindergarten in die Schule weitergeführt werden. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Frühe Bildung

BayKiBiG sorgt nach wie vor für Ärger

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Erzieherinnen, Träger und Eltern ihrem Ärger über das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) Luft gemacht. Es wurde vor zwei Jahren gegen ihren massiven Widerstand eingeführt. Wie sich heute zeigt, haben sich die Befürchtungen bestätigt, resümierten die Vertreter und Vertreterinnen der am damaligen Protest beteiligten Organisationen. Versprochen wurde den Trägern mehr Fördergerechtigkeit, den Kindern mehr pädagogische Qualität und den Eltern bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ihr Fazit: Die Situation an bayerischen Kindertagesstätten hat sich nicht verbessert - im Gegenteil, sie ist für alle Beteiligten untragbar. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Frühe Bildung

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund brauchen Perspektiven und faire Chancen

"Die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen mit Migrantionshintergrund müssen endlich deutlich verbessert werden." Mit dieser Forderung hat sich der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, an die Politiker des Bayerischen Landtags gewandt, die sich heute bei einer Anhörung mit den beruflichen Chancen von jungen Migranten beschäftigen. Schüler mit Migrationshintergrund haben an allen Schularten Bayerns einen geringeren Schulerfolg als deutsche: Über ein Fünftel der Jugendlichen mit Migrationshintergrund geht ohne Abschluss von der Schule. Bayerische Haupt- und Förderschulen werden fast doppelt so häufig von ausländischen Schülern besucht wie von deutschen Kindern. An Realschulen und Gymnasien sind sie nur halb so häufig vertreten. Inzwischen braut sich bei ausländischen Jugendlichen ein gesellschaftlich explosives Gemisch zusammen, das aus Schulversagen, beruflicher Aussichtslosigkeit und sozialen Demütigungen besteht. "Wer keine Perspektive hat, ist auch besonders anfällig für Gewalt und für extreme politische Gruppierungen", betonte Wenzel. "Die soziale Zeitbombe tickt. Es gibt also gar keine andere Wahl, als schnell und konsequent zu handeln." mehr

26.06.2007 Pressemeldung Schule

Mit Hochgeschwindigkeit zur besseren Bildung

"Offensichtlich werden die zahlreichen Appelle des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), endlich mehr Geld in bessere Bildung zu investieren, erhört." Mit dieser Aussage kommentierte BLLV-Präsident Klaus Wenzel die heutige Zusage der Bayerischen Staatsregierung, die erforderlichen Mittel für eine solide Bildungsfinanzierung zur Verfügung zu stellen. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Schule

"Zu viele Kinder werden scheitern"

Bayerns Gymnasien müssen einen immer größeren Schüleransturm verkraften. Das heißt, die Klassengrößen explodieren, die Lern- und Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer werden noch schlechter und der Wettbewerb unter den Schülern steigt. "Davon zu sprechen, dass der Ansturm zeige, wie hoch inzwischen die Akzeptanz des achtjährigen Gymnasiums sei, geht an der Realität völlig vorbei", bemerkte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. "Vielmehr zeigt diese alarmierende Entwicklung, dass immer mehr Eltern im Besuch eines Gymnasiums den Königsweg für ihr Kind sehen - unabhängig davon, ob es sich dort wohl fühlt und dem Leistungsdruck standhält oder nicht. mehr

20.06.2007 Pressemeldung Schule

Mobbing muss aus der Schule verschwinden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat betont, dass die Zunahme von Lehrer-Mobbing an Bayerns Schulen zwar noch nicht dramatisch ist. "Klar ist aber auch, dass die BLLV-Rechtsabteilung immer wieder mit gravierenden Fällen zu tun hat. Es handelt sich dabei um Einzelfälle, von einer lawinenartigen Entwicklung kann noch nicht gesprochen werden. Jetzt muss alles dafür getan werden, dass Mobbing aus den Schulen verschwindet. Die Frage nach den Ursachen muss in den Mittelpunkt der Diskussion rücken. Die betroffenen Lehrer brauchen Rechtsbeistand und ebenso schnelle wie professionelle Hilfe. Mobbing ist eine Form von Gewalt und darf nicht tatenlos hingenommen werden", stellte Wenzel klar. "Die in der Presse dargestellten Fälle sind roh, zynisch und menschenverachtend." mehr

18.06.2007 Pressemeldung Schule

Den Worten müssen endlich Taten folgen

"Die Politik muss endlich handeln", mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, die heutige Debatte des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag zur Hauptschulreform kommentiert. "Die Taten, die den vielversprechenden Worten längst hätten folgen müssen, lassen aber immer noch auf sich warten. Es gibt eine Fülle guter Ideen und Ansätze, doch mit Ankündigungen allein ist Schülern und Lehrern nicht geholfen." Nach wie vor ist die Frage der Finanzierung offen. "Solange sie nicht geklärt ist, sind die Ankündigungen nicht viel wert", stellte Wenzel fest. Er forderte die Staatsregierung auf, offene Finanzierungsfragen rasch zu klären. mehr

14.06.2007 Pressemeldung Schule

BLLV fordert tägliche Sportstunde für alle Schüler

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Vorschläge des Kultus- und Gesundheitsministeriums begrüßt, mit denen die Ernährungsgewohnheiten von Schülern verbessert werden sollen. An der heute vorgestellten Handreichung hat u. a. auch die Fachgruppe Ernährung und Gestaltung im BLLV mitgearbeitet und zahlreiche Impulse eingebracht. "Gleichzeitig muss aber auch etwas für die Bewegung der Kinder und Jugendlichen getan werden", forderte Wenzel. "An allen Schularten sollte die tägliche Sportstunde für alle Kinder und Jugendlichen zur Selbstverständlichkeit werden." mehr

11.06.2007 Pressemeldung Schule

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