(hib/AW) - Das von der Regierungskoalition geplante Betreuungsgeld stößt bei Experten mehrheitlich auf Ablehnung. Sechs der elf vom Familienausschuss zu einer öffentlichen Anhörung geladenen Experten lehnten den entsprechenden Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/CSU und FDP ([17/9917](http://dip.bundestag.de/btd/17/099/1709917.pdf)) am Freitag Nachmittag ab. Vier Sachverständige unterstützen ihn. Der elfte, Jörg Freese von der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, wollte sich zwar nicht für oder gegen die geplante Leistung festlegen. Aber er appellierte eindringlich an die Parlamentarier, ein rechtlich einwandfreies Gesetz zu verabschieden. Es wäre für die Kommunen in Deutschland eine extrem missliche Lage, wenn das Gesetz nach einem Jahr vom Bundesverfassungsgericht wieder "gekippt" würde und die Kommunen ihren Bürgern erklären müssten, warum sie das Betreuungsgeld plötzlich nicht mehr beziehen können.
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17.09.2012
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft