Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Am heutigen Weltbildungstag rufen UNICEF und die Globale Bildungskampagne zur Verwirklichung des Rechts auf Bildung für alle Menschen auf. "In Afrika südlich der Sahara gehen 43 Millionen Kinder nicht zur Schule. Dabei ist Bildung der Schlüssel zur Rettung des afrikanischen Kontinents, Bildung schafft eine bessere Welt", sagte der Initiator der Kampagne "Schulen für Afrika" und UNICEF Deutschland-Vorstand Peter Krämer anlässlich der heutigen Konferenz von UNICEF, Globaler Bildungskampagne und Friedrich-Ebert-Stiftung. "Die internationale Gemeinschaft hat das Ziel gesetzt, bis 2015 allen Kindern eine gute Grundbildung zu ermöglichen. Diese Verpflichtung müssen wir einhalten - uns bleiben dazu nur noch fünf Jahre Zeit."
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08.09.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"Die Bildungsrepublik Deutschland ist eine Fata Morgana. Allen Rechentricks der Finanzminister, Sonntagsreden der Politiker und Bildungsgipfeln zum Trotz: Im internationalen Vergleich investiert Deutschland weiterhin viel zu wenig in sein Bildungswesen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in einer ersten Reaktion auf die am Dienstag vorgestellte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2010".
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07.09.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich gemeinsam mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für berechenbare Karrierewege und bessere Arbeitsbedingungen in Hochschule und Forschung stark. Das ist die zentrale Aussage des "Templiner Manifests", das die Bildungsgewerkschaft am Montag als Ergebnis ihrer Wissenschaftskonferenz "Traumjob Wissenschaft" während einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt hat. "Gute Lehre und Forschung sowie gute Arbeitsbedingungen und berufliche Perspektiven sind zwei Seiten einer Medaille", heißt es in dem Papier.
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06.09.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Politiker mit Blick auf die Chipkarten-Diskussion aufgefordert zu klären, wer für welche Maßnahmen wie viel zusätzliches Geld ausgeben will und warum das dem Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Veränderung der Bedarfssätze für Empfängerkinder entspricht.
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19.08.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, einen freien Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium sicherzustellen. "Die Länder müssen endlich die Karten auf den Tisch legen: Haben die Hochschulen morgen ausreichend Masterstudienplätze für die Bachelor-Studierenden von heute? Der Bund muss per Gesetz dafür sorgen, dass alle Zugangshürden beim Masterstudium fallen", erklärte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Mittwoch mit Blick auf die Ereignisse in Köln. An der dortigen Universität reicht laut Presseberichten im Studiengang Betriebswirtschaftslehre nicht einmal die Bachelor-Note 2 für einen Masterplatz, zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen dürfen nicht weiterstudieren.
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18.08.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die GEW warnt davor, angesichts der knappen Haushaltslage vieler Kommunen und des Fachkräftemangels beim Ausbau der Krippenplätze auf Billig-Pädagogik zu setzen.
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21.07.2010
Pressemeldung
Frühe Bildung
Das Ergebnis der Volksabstimmung über längeres gemeinsames Lernen in Hamburg ist aus Sicht der GEW enttäuschend. "Die Angstkampagne der Reformgegner hat gesiegt. Es ist ihnen gelungen, bei vielen Menschen Verlustängste für die Lernbedingungen ihrer Kinder zu erzeugen", so der Bundes-GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne "Das muss in Hamburg respektiert und aufgearbeitet werden."
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19.07.2010
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die heutige Entscheidung des Bundesrats, der geplanten BAföG-Erhöhung nicht zuzustimmen, aber dem "nationalen Stipendienprogramm" grünes Licht zu geben, scharf kritisiert.
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09.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Die 'Bildungsrepublik Deutschland' bleibt eine Fata Morgana. Fast zehn Jahre nach PISA gibt es keine substanziellen Verbesserungen des deutschen Schulsystems. Politik muss jetzt endlich energisch gegensteuern. Mehr Gerechtigkeit und mehr Leistung sind nur in einem gerechten inklusiven Schulsystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam lernen und individuell gefördert werden, möglich", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den heute veröffentlichten Schulleistungsvergleich der Bundesländer.
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23.06.2010
Pressemeldung
Schule
"Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versprochene Bildungsrepublik lässt auf sich warten", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den heute veröffentlichten dritten Bildungsbericht. Das Papier vermittle erneut hauptsächlich "betrübliche Nachrichten" und nur "zwischen den Zeilen zaghafte Hinweise für die Politik", was angepackt werden müsse. "Statt Chancengleichheit und individuelle Förderung auf allen Bildungsstufen zum zentralen Thema zu machen, stehen Qualitätssicherung und Elitenförderung im Fokus. In Schulen und Kitas wird zwar ständig getestet. Es fehlen jedoch Konzepte, Mittel und qualifizierte Pädagogen, um aus den Ergebnissen sinnvolle Schlussfolgerungen zu ziehen und diese auch umzusetzen."
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17.06.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft