Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Fast 14.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben zum Auftakt der Warnstreiks vor der vierten Tarif-Verhandlungsrunde ihrem Unmut über das "Doppel-Null"-Angebot der Arbeitgeber Luft gemacht. Die Beschäftigten aus Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein nahmen am Mittwoch an den zentralen Kundgebungen in Hannover und Kiel teil.
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25.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Schule
Für den 25., 26. und 27. Februar hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die im öffentlichen Dienst der Länder im Bildungsbereich Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. "Am Aschermittwoch geht´s erst richtig los. Die Arbeitgeber, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), hat die Beschäftigten mit ihrem Doppel-Null-Angebot provoziert und die Stimmung richtig angeheizt. Sie müssen bei ihrem Angebot in der nächsten Verhandlungsrunde kräftig nachlegen", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Freitag in Frankfurt a.M.
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20.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Aus Anlass der heutigen Sondersitzung des Bundesrates zum Konjunkturprogramm II warnen Bundeselternrat (BER), Deutscher Philologenverband (DPhV), Didacta Verband, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Verband Bildung und Erziehung (VBE) und VdS Bildungsmedien eindringlich: "Ein Konjunkturprogramm im Bildungsbereich darf sich nicht darin erschöpfen, die Investitionen ausschließlich für Baumaßnahmen vorzusehen."
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20.02.2009
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie dbb Tarifunion und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst/Länder heute Nachmittag ergebnislos vertagt.
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14.02.2009
Pressemeldung
Schule,
Bildung und Gesellschaft
Die Investitionspläne zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur insbesondere im Bildungsbereich sind nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein notwendiger und richtiger Schritt. GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne wies jedoch darauf hin, dass die im Rahmen des Konjunkturpakets II geplanten Ausgaben in Höhe von rund 6,5 Milliarden Euro nicht ausreichten. Aufgrund der chronischen Unterfinanzierung vergangener Jahre seien viele Bildungseinrichtungen durch und durch marode. Um diese zu sanieren und modernisieren, sei eine größere Anstrengung notwendig. "Wir brauchen 73 Milliarden Euro bis 2020, um allein die Schulen in Form zu bringen", sagte der Gewerkschafter am Freitag mit Blick auf eine Studie des "Deutschen Instituts für Urbanistik". Er erinnerte daran, dass IG BAU und GEW ein 20 Milliarden Programm zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur vorgeschlagen hatten. Dieses sollte Herzstück des zweiten Konjunkturpakets gegen die Wirtschaftskrise werden. Ziel war, rund 400.000 Arbeitsplätze zu sichern.
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13.02.2009
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaften haben ihre Warnstreiks und Aktionen in dieser Woche fortgesetzt: Allein heute beteiligten sich rund 10.000 Beschäftigte aus dem Bildungsbereich, überwiegend Lehrkräfte, an den Aktivitäten. Im Laufe der Woche waren es in allen Teilen der Republik 32.000 Kolleginnen und Kollegen. "Damit haben die Beschäftigten ein deutliches Signal für die Tarifforderung der Gewerkschaften nach acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro gesetzt. Für sie ist die Blockadehaltung der Arbeitgeber eine Provokation. Die Beschäftigten haben mit ihren Aktionen klar gemacht: Sie sind auch zu Erzwingungsstreiks bereit, wenn die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Frankfurt a.M.
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13.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
43 Milliarden Euro zusätzlich für die Bildung hat Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute während einer Diskussionsveranstaltung auf der Bildungsmesse "didacta" in Hannover gefordert. "Wenn die Qualität von Bildung in Deutschland verbessert und internationale Standards erreichen soll, müssen wir auch so viel Geld wie andere Staaten investieren. Die Rotstiftpolitik der vergangenen Jahre hat einen Riesen-Nachholbedarf im Bildungsbereich verursacht", begründete Thöne seinen Vorstoß. Die 43 Milliarden Euro könnten bereit gestellt werden, wenn Deutschland seine Bildungsausgaben auf sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anhebt. Eine entsprechende Erhöhung habe beispielsweise auch die SPD mit Verweis auf die Bildungsausgaben in Schweden auf ihrem Parteitag beschlossen.
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10.02.2009
Pressemeldung
Schule
"In der nächsten Woche werden wir die Warnstreiks im Schulbereich noch einmal ausweiten. Wir lassen nicht locker. Die Arbeitgeber müssen für die dritte Runde endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Frankfurt a.M. nach den erfolgreichen Warnstreiks und Demonstrationen in dieser Woche. Etwa 45.000 Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte und Beschäftigte an Hochschulen hätten - gemeinsam mit mehreren zehntausend Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder - mit ihren Aktionen gezeigt, dass sie es mit der Acht-Prozent-Forderung, mindestens jedoch 200 Euro mehr Gehalt, bitter ernst meinen. Die hohe Beteiligung der Lehrkräfte zeige aber auch, dass in dieser Tarifrunde auch eine strukturelle Verbesserung der Einkommen für junge Lehrkräfte durchgesetzt werden muss. Diese hätten als einzige Berufsgruppe durch den Wechsel vom Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) auf das neue Tarifsystem, Tarifvertrag der Länder (TV-L), dramatische Einkommensverluste erlitten.
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06.02.2009
Pressemeldung
Schule,
Bildung und Gesellschaft
Über 20.000 Lehrkräfte haben sich am Dienstag an Warnstreiks, Kundgebungen und Demonstrationen im Rahmen der Tarifrunde öffentlicher Dienst/Länder beteiligt. Sie bekräftigten die Forderung der Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der dbb-Tarifunion nach acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr. Die Arbeitgeber, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), hatten in den ersten beiden Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt.
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03.02.2009
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat nach ersten Aktionen in den vergangenen Tagen für die kommende insbesondere Lehrkräfte zu Warnstreiks aufgerufen. "Die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst/Länder haben mit ihrer Blockadepolitik in den Tarifverhandlungen gewerkschaftliche Aktivitäten provoziert", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag in Frankfurt a.M. Er betonte, dass die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden nicht einmal ein Angebot vorgelegt hätten. Die Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP), GEW sowie die dbb-Tarifunion hatten acht Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 200 Euro gefordert. Sie sehen die Lohnerhöhung mit Blick auf die Wirtschaftskrise als Beitrag, die Binnennachfrage anzukurbeln.
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30.01.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft