Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat vorgeschlagen, dass sich Bundespräsident Horst Köhler mit dem Bericht des UN-Sonderberichterstatters Vernor Muñoz beschäftigen solle.
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24.07.2007
Pressemeldung
Schule
Einen Verhaltenskodex an Schulen und klare gesetzliche Regelungen zum Schutz von Lehrkräften vor Mobbing im Internet oder per Handy haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Mittwoch während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vorgeschlagen.
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18.07.2007
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat kritisiert, dass die heute vorgestellten Empfehlungen des Wissenschaftsrats (WR) zur Chancengleichheit Männern und Frauen in der Wissenschaft keine Forderung nach einer Quotierung von Wissenschaftlerstellen enthalten. Entsprechend enttäuscht zeigten sich Anne Jenter, für Frauenpolitik zuständiges Vorstandsmitglied der GEW, und Andreas Keller, im GEW-Vorstand für Hochschule und Forschung verantwortlich, am Montag in Frankfurt am Main.
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16.07.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Für eine qualitativ hochwertige Bildung und ein Bildungssystem, das zu Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit einen grundlegenden Beitrag leistet, wird der 5. Weltkongress der Bildungsinternationalen (BI) eintreten. Das unterstrichen heute die Vorsitzenden der drei deutschen BI-Mitglieder auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin.
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13.07.2007
Pressemeldung
Schule
Für eine deutlich bessere Bezahlung der Erzieherinnen hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. In der anstehenden Tarifrunde müssten die Erzieherinnen höher eingruppiert werden als geplant. "Bei kaum einer anderen Berufsgruppe klaffen gesellschaftliche Erwartungen an das Arbeitsergebnis und Bezahlung so weit auseinander wie bei den Erzieherinnen. Der gesellschaftliche Anspruch an die Arbeit, die Erzieherinnen und Erzieher leisten sollen, ist in den vergangenen Jahren etwa bei der individuellen Sprachförderung gewaltig gewachsen. Der Verdienst der Erzieherinnen hat mit den steigenden Berufsanforderungen nicht Schritt gehalten. Im Gegenteil: Die ohnehin schlecht bezahlte Berufsgruppe ist mit der Umstellung auf das neue Tarifvertragssystem noch weiter abgehängt worden", sagte das für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke am Mittwoch während einer Pressekonferenz in Berlin.
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11.07.2007
Pressemeldung
Frühe Bildung
Die Große Koalition macht sich unglaubwürdig, wenn sie wie geplant das BAföG erst Ende 2008 um lediglich fünf Prozent anhebt, kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). "Die Großkoalitionäre sabotieren ihr angepeiltes Ziel, die Akademikerquote auf 40 Prozent zu erhöhen, wenn sie Bedarfssätze und Freibeträge nicht drastisch anheben. Ohne ein verbessertes BAföG wird es in Deutschland weniger und nicht mehr Akademiker geben. Ein Fachkräftemangel ist vorgezeichnet", sagte das für Hochschule zuständige GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller mit Blick auf den Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2008.
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05.07.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Am Sonntag, 22. Juli 2007, 9.00 Uhr, wird im Berliner Estrel Convention Center der 5. Weltkongress der Bildungsinternationalen – Education International (EI) durch Bundespräsident Horst Köhler eröffnet. Das Kongressmotto lautet: "Pädagogen – gemeinsam für eine Bildung von hoher Qualität und sozialer Gerechtigkeit". Die Kongresssprachen sind Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch.
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04.07.2007
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Für eine zukunftsfähige solidarische Alterssicherung und den Ausbau der Leistungen der Pflegeversicherung hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute in Halle stark gemacht. "Wer ein Leben lang gearbeitet, ja oft geschuftet hat, hat das Recht auf eine Rente oder Pension, die einen sorgenfreien Ruhestand ermöglicht", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während des Senioren-Tages seiner Organisation, der unter dem Motto "Gesellschaft mitgestalten – Verantwortung übernehmen" steht.
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27.06.2007
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"Offenbar soll die Zentrale der Goethe-Institute in München zerschlagen werden. Wenn sich die Geschäftsleitung mit ihren Plänen durchsetzt, 30 Prozent der Stellen zu streichen, ist die Funktionsfähigkeit der Einrichtung nicht mehr gewährleistet", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag mit Blick auf die Präsidiumssitzung des Goethe-Instituts am Donnerstag. Beispielsweise würde die Filmförderung künftig drastisch beschnitten, die Auslandsinstitute könnten kaum mehr mit Medien und Infomaterialien über die Bundesrepublik durch die Münchener Zentrale versorgt werden, begründete Thöne seine Kritik. Er hob den hohen Stellenwert der Kultur- und Bildungsarbeit hervor, die die Goethe-Institute in der Vergangenheit geleistet haben.
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25.06.2007
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"Die Föderalismus-Reform II darf nicht auf Kosten von Kindergärten, Schulen und Hochschulen gehen. Eine Neuordnung der Finanzverfassung muss sich daran messen lassen, ob sie es dem Staat ermöglicht, die dringend benötigten zusätzlichen Erzieher, Lehrkräfte und Wissenschaftler schnell einzustellen. Deshalb schlägt die GEW eine Neuregelung des Investitionsbegriffs im Grundgesetz vor. Ziel: Die Qualität der staatlichen Haushalte muss sich künftig an den Investitionen ins Bildungswesen messen lassen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heutige Anhörung der Föderalismuskommission mit Bundestag zur zweiten Stufe der Staatsreform. "Mit der Föderalismusreform II darf dem Bildungswesen nicht der Geldhahn zugedreht werden. Sonst ist die viel beschworene Aufholjagd nach der Pisa-Pleite vorbei, bevor sie richtig begonnen hat."
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22.06.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung,
Frühe Bildung,
Schule