Bildungsminister Holger Rupprecht hat anlässlich des heutigen Weltalphabetisierungstages dazu aufgerufen, die Zahl der Analphabeten weiter zu senken. "Wer selbst einfache Texte nicht verstehen und nicht verfassen kann, hat massive Einschränkungen in seinem Leben: Er ist auf dem Arbeitsmarkt nahezu chancenlos, er kann nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und er hat es schwer, seinen Alltag zu meistern." Deshalb sei es besonders wichtig, dass es für solche Menschen Unterstützungsangebote gibt, so der Bildungsminister weiter. Diese gebe es mittlerweile seit einigen Jahren in gegenwärtig neun brandenburgischen Städten und Landkreisen in Form der "Grundbildung für Erwachsene". "Damit diese Angebote auch die Betroffenen erreichen, ist es besonders wichtig, dass diese in ihrem Alltag darauf hingewiesen werden, sei es etwa in Arztpraxen, in Behörden, in Vereinen oder in Schulen", betont Rupprecht. "Zudem würde ich mir einen Ausbau dieser Angebote auch in weiteren Kreisen und Städten wünschen."
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08.09.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft