"Deutschland braucht endlich eine nationale Bildungsstrategie", bekräftigt Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), und weist auf die Vorstellung des 2. Nationalen Bildungsberichts in dieser Woche hin. "Bund und Länder sind keine Kontrahenten, die gegeneinander ihr Image aufpolieren sollen", so Eckinger. "Die derzeitige Situation ist ärgerlich. Von Bund- und Länderseite werden beinahe täglich irgendwelche Bälle auf das Spielfeld geworfen. Jeder hofft, die Einzelaktionen würden sich zu einem Ganzen fügen, nur ist die Bildung kein Spielfeld. Es ist höchste Zeit, nicht ständig die Idee des Föderalismus durch Partikularinteressen zu unterlaufen und sich stattdessen gesamtstaatlicher Verantwortung zu stellen", fordert der VBE-Bundesvorsitzende.
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09.06.2008
Pressemeldung
Schule