"Der Ruf nach mehr Bildungsgerechtigkeit darf nicht zum Deckmantel für fragwürdige Wirtschaftsphantasien verkommen", betont der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger anlässlich der heutigen Vorstellung des Jahresgutachtens vom Aktionsrat Bildung. "Schulen sind keine Wirtschaftsbetriebe, die passgerechte Schablonen produzieren sollen." Was der Aktionsrat zur Erhaltung der Arbeitsmotivation und zur besseren Wertschätzung von Lehrerarbeit anzubieten habe, so Eckinger, bedeute in Wirklichkeit Lohndumping und Sozialabbau. "Es bleibt das Geheimnis des Rates, wie in diesem Wege mehr Gerechtigkeit erreicht werden soll", konstatiert der VBE-Bundesvorsitzende.
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08.03.2007
Pressemeldung
Schule