Berufsberatung und Studienorientierung in Berlin werden verbessert

Der Berliner Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit (BA), Margit Haupt-Koopmann, haben heute in Berlin eine Rahmenvereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung sowie zur intensiveren Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler im Land Berlin unterzeichnet.

02.07.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Mit der neuen Vereinbarung verstärken die Senatsverwaltung und die Regionaldirektion ihre bestehende Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickeln sie Aktivitäten für eine intensivere Berufs- und Studienorientierung der Schüler. Beide Partner sehen in einer verbesserten und koordinierten Berufsorientierung einen wichtigen Baustein für die Fachkräftesicherung des Landes Berlin.

Senator Zöllner sagte zur Unterzeichnung der Vereinbarung mit der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. "Die Hinführung zur Berufs- und Arbeitswelt, wie es im Schulgesetz festgeschrieben ist, ist Auftrag der Berliner Schulen. Dies gelingt umso besser, je mehr kompetente Partner die Schulen dabei unterstützen. Ich bin froh darüber, dass wir durch die Aktualisierung und Fortschreibung der Vereinbarung gemeinsam mit den Berufsberatern der Agenturen für Arbeit für unseren Schülerinnen und Schüler bestmögliche Voraussetzungen gestalten, dass sie einen gelingenden Übergang von der Schule vor allem in eine duale Berufsausbildung oder ein Studium schaffen."

Die Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der BA, Margit Haupt-Koopmann, sieht im Abschluss der Vereinbarung einen wichtigen Schritt in die berufliche Zukunft für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Betriebe und somit für die Fachkräftesicherung im Land Berlin. "Eine gute und intensive Berufs- und Studienorientierung ist heute wichtiger denn je. Die Praxis zeigt, dass Schülerinnen und Schüler, die den Arbeitsmarkt kennen und die neuesten berufskundlichen Kenntnisse haben, sich zielgerichtet auf ihren Schulabschluss und ihren Berufsweg vorbereiten können. Eine erfolgreiche Berufswegplanung junger Leute ist von gesellschaftlichem Interesse. Dafür bringen die Arbeitsagenturen ihre fachliche Kompetenz und Koordination der Berufsorientierung vor Ort ein."

Mit der Vereinbarung wird die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in der Berufsorientierung intensiviert. Die Rahmenvereinbarung benennt den jeweiligen Beitrag, den die Schulen und die Berufsberatungen im Prozess der Berufs- und Studienorientierung sowie beim Übergang von der Schule in den Beruf leisten.


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