DIHK stellt Trendumkehr in der Weiterbildung fest
Mit der Zahl der Arbeitslosen nahm bislang auch das Interesse an Weiterbildung ab. Grund: Wer einen sicheren Arbeitsplatz hatte, sah weniger die Notwendigkeit, sich weiterzubilden. Das ändert sich aber, wie die neueste DIHK-Fortbildungsstatistik zeigt.
05.09.2013 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und HandelskammertagObwohl die Arbeitslosigkeit weiter sinkt, bleibt das Interesse groß. 2012 nahmen sogar mehr Personen an IHK-Weiterbildungen teil. Die Zahl erhöhte sich erneut um rund 10.000 auf 337.000. Selbst bei den vorbereitungsintensiven und anspruchsvollen Fortbildungsprüfungen gab es nur einen leichten Rückgang.
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: "Wir stellen eine Trendumkehr fest. Die Arbeitnehmer bilden sich weiter, um in ihrem Beruf auf der Höhe der Zeit zu bleiben, bzw. Karriere zu machen. Das Motiv, Arbeitslosigkeit zu verhindern, relativiert sich weiter. Und die Unternehmen fordern und fördern die Fortbildung ihrer Belegschaft noch stärker mit dem Ziel der Fachkräftesicherung. Damit ist klar: Die Wahlkampf-Forderungen nach einer staatlichen Zwangsumlage zur Weiterbildung gehen fehl. Wir brauchen nicht mehr Bürokratie, sondern mehr Eigeninitiative."
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