Ist Merkel & Co. die Bildung nicht wichtig?
"Das Bildungswesen ist immer noch nicht aus dem Geltungsbereich der Richtlinie ausgeklammert. Damit ist einer Kommerzialisierung an Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen weiterhin Tür und Tor geöffnet. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Bildung nicht in den Wirkungsbereich der Richtlinie fällt", sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Ulrich Thöne, mit Blick auf die heutige Abstimmung über die Dienstleistungsrichtlinie im Europäischen Parlament.
16.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und WissenschaftMit Verwunderung reagierte die Bildungsgewerkschaft auf die Aussage der Bundesregierung, wesentliche Politikbereiche seien von der Richtlinie ausgeklammert. "Wenn man diese Aussage für bare Münze nimmt, ist Schwarz-Rot die Zukunft unseres Bildungswesens offenbar nicht wichtig", erklärte Thöne.
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