Kooperation zwischen Baden-Württemberg und der Toskana im Bereich der Fort- und Weiterbildung
Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL hat Bildungsexperten aus der Toskana am Donnerstag (14. April) im Neuen Schloss in Stuttgart empfangen. Die fünfköpfige Delegation unter Leitung des toskanischen Bildungsministers Gianfranco Simoncini informiert sich zwei Tage lang über Initiativen und Maßnahmen im Land zur Fort- und Weiterbildung. "Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel für beruflichen Aufstieg und gleichzeitig eine wichtige Innovationsressource für Unternehmen", sagte Wacker. Dabei sei es hilfreich, sich mit anderen Ländern und Regionen über Strategien und Aktivitäten auszutauschen.
14.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDer Besuch der toskanischen Delegation diene auch dem Zweck, gemeinsame Projekte anzustoßen. "Wir möchten Kooperationen zwischen Schulen und Weiterbildungseinrichtungen in Gang bringen. Von diesem Brückenschlag erwarte ich neue Impulse für die Weiterentwicklung bestehender Konzepte zum lebenslangen Lernen", sagte der Staatssekretär. Das erste Ergebnis der neuen Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der Toskana sei ein gemeinsamer Antrag zur Förderung der Kompetenzbildung von Jugendlichen im Rahmen des Interreg-Programms der Europäischen Union.
Das EU-Programm fördert die interregionale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, beispielsweise in der Bildung, dem Umweltschutz und der Raumplanung.
Auf dem Programm der toskanischen Delegation stehen Informationsgespräche zum Schul- und Hochschulsystem sowie zu Weiterbildungseinrichtungen, Einblicke in die betriebliche Aus- und Weiterbildung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens, ein Besuch der Berufsakademie Stuttgart sowie weitere Diskussion mit Fachleuten aus der Weiterbildung. Die Toskana und Baden-Württemberg sind Mitglieder der "European Association of Regional and Local Authorities for Lifelong Learning" (EARLALL). Die internationale Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Aktivitäten der Mitgliedsregionen im Bereich des Lebenslangen Lernens zu fördern und zu einer Netzwerkbildung beizutragen. Der Besuch der toskanischen Delegation geht auf die Kontakte im Rahmen von EARLALL zurück.
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