Kultusminister Helmut Rau: Mehr Deputate für die beruflichen Schulen als geplant

Kultusminister Helmut Rau hat den Vorwurf einer Benachteiligung der beruflichen Schulen bei der Verteilung neu zu besetzender Stellen zurückgewiesen. "Die Wirtschaftskrise wird voraussichtlich für höhere Anmeldezahlen bei den beruflichen Vollzeitschulen sorgen. Um dieser Entwicklung zu begegnen, haben wir den beruflichen Schulen bereits jetzt 45 Deputate mehr als geplant für das nächste Schuljahr zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahme wird zur Entlastung der Unterrichtsversorgung beitragen", sagte Rau.

20.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Auch die Beruflichen Gymnasien hatten, bereits im Februar, 45 weitere Deputate erhalten, um die erhöhte Bewerberzahl in Folge des doppelten Jahrgangs beim Übergang auf die beruflichen Gymnasien - letztmalig von der Klasse 10 des G9 und erstmalig von Klasse 9 des G8 - auszugleichen.

Die Stellenverteilung erfolgt nach den Worten Raus auf der Basis der Koalitionsvereinbarung, der aktuellen Schülerzahlprognose des Statistischen Landesamtes, der Ersatzbedarfsprognose und der vorliegenden Bedarfsprognose. Im Vergleich zu den allgemein bildenden Schulen sei eine verlässliche Prognose des tatsächlichen Bedarfs mit Blick auf die jeweilige Situation am Ausbildungsmarkt erst zu Schuljahresbeginn möglich.


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