Minister Rippel begrüßt finanzielle Unterstützung für berufliche Weiterbildung

Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel begrüßt die Einführung der Bildungsprämie, mit deren Hilfe der Bund mehr Menschen zur individuellen Finanzierung von Weiterbildung motivieren und befähigen will.

16.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

"Die Bildungsprämie verfolgt das Ziel, das deutsche Aus- und Weiterbildungssystem in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern. Nur mit gezielter Weiterbildung kann man sich auch neuen beruflichen Herausforderungen stellen", so Minister Rippel. Die Bildungsprämie umfasse drei neue Finanzierungskomponenten. Einen Prämiengutschein erhalten Erwerbstätige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 17.900 Euro (oder 35.800 Euro für Verheiratete) nicht übersteigt. Der Staat trägt 50 Prozent der Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme, maximal 154 Euro pro Jahr.

Hinzu komme das Weiterbildungssparen. Damit wird im Vermögensbildungsgesetz zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Schließlich kann ein Weiterbildungsdarlehen auch bei höheren Einkommen in Anspruch genommen werden. Rechtsgrundlage wird eine Förderrichtlinie sein.

"Weiterbildung ist Zukunftssicherung. Das gilt insbesondere in Zeiten der Krise", so Minister Rippel abschließend.

Hintergrund:

Einen Prämiengutschein kann man nach einem persönlichen Beratungsgespräch bei folgender Beratungsstelle erhalten: Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken, Talstraße 8 – 10, 66119 Saarbrücken, Herr Jan Schluckebier, Telefon: 0681/506-4340, E-Mail: (im Anhang) und Herr Drago-Paul Barth, Telefon: 0681- 506-4341, E-Mail: (im Anhang),Website: www.regionalverband-saarbruecken.de/vhs

Für die Beratung muss ein amtlicher Ausweis und eine Bescheinigung über das Jahreseinkommen vorgelegt werden. Die Einführung des Weiterbildungssparens und des Weiterbildungsdarlehens ist im Laufe des Jahres 2009 vorgesehen.

Nähere Informationen zu allen drei Finanzierungskomponenten erhalten Sie unter: www.bildungspraemie.info/


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