Neuer Rekord an Sachsens Berufsakademie
"Die Berufsakademie ist fester Bestandteil des Studienangebotes in Sachsen: Immer mehr Studierende schätzen die praxisnahe Ausbildung in zumeist drei Jahren", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin von Schorlemer zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes.
07.01.2010 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDemnach sind im laufenden Studienjahr 2009/2010 5.253 Studierende an den sieben sächsischen Studienakademien eingeschrieben, ein neuer Rekord: 2008/2009 waren es 5.210 Studierende, 2007/2008 4.988 Studierende.
"Die praxisnahe Ausbildung macht die Berufsakademie zum sächsischen Erfolgsmodell. Sie ist aus dem Studienangebot in Sachsen nicht mehr weg zu denken", so Sabine von Schorlemer.
In diesem Jahr stehen insgesamt rund 23,5 Millionen Euro für die Berufsakademie zur Verfügung, 6,7 Millionen Euro mehr als 2008. Mit der Mittelerhöhung können durchgehend 40 Prozent (bisher etwa 30 Prozent) der Lehre von hauptberuflichen Dozenten abgedeckt werden. Dies ist Voraussetzung für die Akkreditierung der Studiengänge und damit die Gleichstellung der Bachelor-Abschlüsse mit denen der Hochschulen.
Wie das Statistische Landesamt heute mitgeteilt hatte, sind etwa die Hälfte der Studierenden (2.484) in 31 Studiengängen mit angestrebtem Bachelorabschluss eingeschrieben. 2006, dem ersten Jahr der Einführung der Bachelorstudiengänge an der Berufsakademie Sachsen, waren es noch 12 Prozent aller Studierenden.
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