"Weiterbildung stärker in die Köpfe!"
Die Gutachten von Bert Rürup und Dieter Dohmen zum "Bildungssparen" zielen nach Auffassung von Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in die richtige Richtung.
11.01.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und HandelskammertagDIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben Wansleben: "Die gestern vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellten Vorschläge zum Bildungssparen machen deutlich, wie wichtig mehr Weiterbildung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist.
Insbesondere die Öffnung vermögenswirksamer Leistungen für Weiterbildung kann für Geringverdiener die Bildungsanreize stärken – und somit auch ihre Erwerbschancen verbessern. Darüber hinaus schlagen die Gutachter Weiterbildungsprämien und -darlehen vor, die erfreulicherweise eine private Eigenleistung vorsehen.
Wichtiger noch aber als die konkrete Ausgestaltung der jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen ist, dass Arbeitnehmer und Unternehmen weiter von den überkommenen Strategien des Vorruhestands abrücken.
Wer von frühem Renteneintritt ausgeht, hat kaum Anreize, in Weiterbildung zu investieren. Vielmehr muss Bildung von jedem Einzelnen als Engagement für die eigene Beschäftigungsfähigkeit verstanden werden. Angesichts des rapiden technischen Fortschritts brauchen wir dringend lebenslange Investitionen in unsere Köpfe – der wichtigsten Ressource am heimischen Standort."
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