BKJ: Internetpräsenzen von ARD und ZDF fördern Bildung von Kindern und Jugendlichen
(redaktion/pm) Gegen die geplante Einschränkungen der Internetpräsenz von ARD und ZDF hat sich jetzt der Arbeitskreis Medien der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)ausgesprochen. Er verweist dabei auf die besondere Verantwortung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Bildung und Kultur zu ermöglichen und zu fördern.
29.05.2008 ArtikelDie Präsenz von ARD und ZDF im Internet soll der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag regeln. Der aktuelle Entwurf sieht vor allem zeitliche Beschränkungen der Archivierung von Sendungen sowie textbasierter Online-Angebote vor. Damit wären Sendungen nur noch bis zu sieben Tage, Sportsendungen und Spielfilme nur noch bis zu 24 Stunden für Internetnutzer/innen zugänglich. Am 12. Juni 2008 wollen die Ministerpräsidenten der Länder abschließend über den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag beraten.
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung warnt vor einer solchen Einschränkung. Das Internet sei eine Chance zum Dialog und zur Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen - Inhalte, die die öffentlich-rechtlichen Sender im Sinne ihres Bildungsauftrags zu erfüllen hätten.
Weiterführende Links
- Stellungnahme der BKJ
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