Deggendorfer Schulleiter führt Deutschen Philologenverband für weitere vier Jahre

Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) hat am 08. November in Berlin den Deggendorfer Gymnasiallehrer Heinz-Peter Meidinger mit überragender Mehrheit in seinem Amt als Bundesvorsitzenden bestätigt. Der 59-jährige Direktor des Robert-Koch-Gymnasiums im niederbayerischen Deggendorf erhielt in Berlin über 97 Prozent der gültigen Stimmen.

08.11.2013 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt bewertete die Entscheidung der Delegierten als Zeichen des großen Vertrauens und des bundes­weiten Ansehens, das Meidinger sich als Interessenvertreter im letzten Jahrzehnt sowohl unter den Mitgliedern wie auch bei seinen Partnern in Politik, Wissenschaft und Medien erworben hat "Heinz-Peter Meidinger vertritt das Gymnasium und seine Lehrerschaft ideenreich, sympathisch, glaubwürdig und mit einem enormen Enga­gement – und das in einem politischen Umfeld, in dem der politische Wind unserer Schulart doch teilweise sehr rau ins Gesicht bläst", lobte Schmidt.

Meidinger kündigte an, sich in seiner bevorstehenden Amtszeit weiterhin offensiv für den Erhalt und die qualitative Weiterentwicklung des Gymnasiums in Deutschland einzu­setzen. Jedes Bundesland, das das gymnasiale Angebot ab Klasse 5 einschränken oder das Gymnasium von innen aushöhlen wolle, müsse mit härtestem Widerstand der Lehrerschaft Widerstand rechnen.

Als Stellvertretender Bundesvorsitzender des DPhV wurde Dr. Horst Günther Klitzing (Saarland) wiedergewählt. Auch Schatzmeister Andreas Bartsch (Nordrhein Westfalen) wurde im Amt bestätigt.


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