KIGGS-Studie

Der Nachwuchs lebt gesünder

(red/pm) Die 11- bis 17-Jährigen in Deutschland rauchen weniger und Eltern gehen mit ihren Kleinkindern häufiger zu Vorsorgeuntersuchungen. Insgesamt weisen 94 Prozent der Kinder und Jugendlichen ihren Eltern zufolge einen sehr guten oder guten allgemeinen Gesundheitszustand auf.

23.06.2014 Artikel

So das Ergebnis der "Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland", kurz KiGGS, des Berliner Robert Koch-Instituts.

Allerdings gibt es weiterhin ein soziales Gefälle: "Erhöhte Risiken tragen vor allem Kinder aus Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status", fasste Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts, die Ergebnisse zusammen. "Sie erfordern hohe Aufmerksamkeit bei Ärzteschaft, Wissenschaft, Behörden und Politik."

Die aktuelle Studie ("KiGGS Welle 1") wurde als telefonische Befragung (der Eltern und ab 11 Jahren auch der Kinder) durchgeführt. Insgesamt haben in 167 Städten und Gemeinden 12.368 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern teilgenommen. KiGGS ist eine Langzeitstudie. Viele KiGGS-Teilnehmer haben bereits an der ersten Studie von 2003 bis 2006 teilgenommen und werden auch bei zukünftigen KiGGS-Befragungen erneut eingeladen. Dies ermöglicht über die Jahre "Längsschnitt-Analysen", die für die Ursachenanalyse von Erkrankungen wichtig sind. Neben den mehr als 12.000 Mädchen und Jungen wurden auch 4.000 junge Frauen und Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren befragt, die aus der ersten KiGGS-Studie "herausgewachsen" sind.


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