"Geschichte Bayerns belegt und stiftet Identität"
Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ruft heute in München eine Initiative zur Bayerischen Landesgeschichte ins Leben. Gerade die Landesgeschichte kann für den Kultusminister, der selbst promovierter Historiker ist, den Menschen in der globalisierten Welt Identität und Heimat vermitteln. "Die Geschichte Bayerns mit all ihren Facetten belegt und stiftet Identität", betont Kultusminister Spaenle unmittelbar vor dem Treffen von rund 30 Vertretern namhafter Institutionen des Freistaats, die sich mit der Landesgeschichte befassen.
20.01.2009 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusEr rief die Vertreter von Universitäten, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, des Hauses der Bayerischen Geschichte, der bayerischen Archive und der Schulverwaltung sowie der Medien dazu auf, neue Wege zu suchen, Landesgeschichte neu zu erzählen und weiterzugeben. Dabei gehe es aber darum, die Vermittlung und Darstellung der Geschichte Bayerns zu intensivieren und nachhaltig anzulegen.
Die Bayerische Geschichte müsse in all ihren Facetten dargestellt werden. In seinem Verständnis von Landesgeschichte spielen für Ludwig Spaenle herausragende Werke menschlichen Schaffens wie die gotischen Kathedralen von Regensburg und Bamberg, sowie die Residenzen von München und Würzburg eine Rolle. Aber auch die Orte, an denen Menschen Qualen eines Unrechtsregimes erleiden mussten, wie die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg, müssen ihren Platz in der Darstellung finden. "Wir dürfen gerade die Zeitgeschichte nicht auf die deutsche Nationalgeschichte verengen", so Minister Spaenle. Deshalb rief der Minister dazu auf, neue Wege zu suchen und zu beschreiten und die Wirklichkeit der Menschen vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnte in Bayern neu in die gesellschaftliche Diskussion zu heben. "Wir müssen Landesgeschichte noch besser, noch wirkungsvoller und noch verständlicher vermitteln. Dazu zählt ausdrücklich auch die Präsentation der bayerischen Geschichte in den Medien".
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