In der Schule mehr spielen
(red/pm) Das Deutsche Kinderhilfswerk hat zum heutigen [Weltspieltag](http://www.weltspieltag.de) ein Umdenken in der Ausgestaltung des deutschen Schulalltags gefordert. Die Devise heißt: Mehr spielen.
28.05.2013 ArtikelDie Schulen müssten sich der Frage stellen, wie sie bei zunehmendem Ganztagsbetrieb dem Bedürfnis der Kinder nach Spiel, Freizeit, Ruhe und Erholung im Sinne des Artikels 31 der UN-Kinderrechtskonvention gerecht werden können. Der Weltspieltag steht in Deutschland und bei Partnern in Österreich und der Schweiz in diesem Jahr unter dem Motto "Spielen bildet!". Mit dem Weltspieltag will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen rund 200 Partnern im "Bündnis Recht auf Spiel" die Bedeutung des freien Spiels für Kinder ins Bewusstsein rufen und fordert gleichzeitig mehr Unterstützung für Konzepte ganzheitlichen Lernens. Rund um den Weltspieltag finden in mehr als 100 Kommunen rund 250 Aktionen statt, die vor Ort von öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen durchgeführt werden.In einigen Städten werden ganze Straßen gesperrt und zu einer Spielstraße umfunktioniert. Vielerorts gibt es Sport- und Bewegungsangebote oder Malaktionen bis hin zu Riesenseifenblasen. Es gibt Trommelworkshops, Spielstationen mit Geschicklichkeitsspielen und Spielen aus Omas und Opas Zeiten oder Schatzkistenbasteln für Kinderrechte.
Der Weltspieltag 2013 wird in Deutschland und bei Partnern in Österreich und der Schweiz zum sechsten Mal ausgerichtet. Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen waren aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion
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