Jugendminister Spaenle: "Jugendarbeit ist in Bayern tragende Säule für Bildung und Erziehung in unserer Gesellschaft"

Ein deutliches Bekenntnis zur Jugendarbeit "als einer tragenden Säule unserer Gesellschaft" gab Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle beim Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings (BJR) in Gauting ab. Zugleich betonte er die "gute und sachliche Zusammenarbeit" mit BJR-Präsidentin Martina Kobriger und gratulierte ihr zur Wiederwahl.

19.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Besonders hob Kultusminister Spaenle die Bedeutung der Jugendarbeit als Vermittlerin von Bildung und Erziehung hervor. "Angesichts der gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen hat die Jugendarbeit mit ihren spezifischen Möglichkeiten und Methoden einen hohen Stellenwert", erklärte Spaenle. Parallel zum massiven Ausbau von Ganztagesschulen müsse die Jugendarbeit ihren Platz behaupten. "Wir sollten die vor einigen Jahren beschlossene Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendarbeit im Regel- und im Ganztagesbereich kontinuierlich ausbauen", ergänzte Spaenle.

Mit Blick auf die wertvollen Beiträge der Jugendarbeit zur medienpädagogischen Erziehung von Kindern und Jugendlichen unterstrich Bayern Jugendminister die Wichtigkeit dieser Arbeit: "Medienerziehung geht uns alle an. Wir dürfen unsere jungen Leute mit der täglich auf sie einstürmenden Flut an Bildern und Informationen nicht allein lassen."

Dem Bayerischen Jugendring als zentraler Organisation der Jugendverbände und als Träger von staatlich übertragenen Aufgaben dankte der Minister "für die verantwortungsvolle Tätigkeit und die jederzeit konstruktive Zusammenarbeit." Diese habe sich beispielsweise bei der engagierten Mitwirkung des BJR bei der Enquete-Kommission "Jungsein in Bayern" des Bayerischen Landtags positiv bewährt. Bei der Umsetzung der Ergebnisse dieser Kommission, z.B. bei der geplanten Fortschreibung des Kinder- und Jugendprogramms der Staatsregierung, sagte Spaenle dem Bayerischen Jugendring im Rahmen der schwieriger werdenden Haushaltsbedingungen "seine volle Unterstützung" zu.


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