Kultusminister Ludwig Spaenle wird Dialogforen erproben und einrichten
Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle wird den bildungspolitischen Dialog vor Ort merklich ausbauen. "Ich möchte eine neue Kultur der bildungspolitischen Diskussion etablieren", betonte er heute in München. Dazu soll auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte ein Dialogforum unter Einbeziehung aller an der Schulentwicklung beteiligten und interessierten Gruppen und Stellen als Pilot erprobt und in der Folge eingerichtet werden. Kultusminister Spaenle will seine Überlegungen am kommenden Mittwoch beim Bildungsgipfel in München mit den kommunalen Spitzenverbänden vorstellen und diskutieren: "Der Dialog braucht starke Partner, damit wir den Schülern die optimale Perspektive vor Ort eröffnen."
06.02.2009 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus"Alle für das Gelingen von Bildung Verantwortlichen müssen an der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten für ihren Landkreis, ihre kreisfreie Stadt und ihre Region beteiligt werden", unterstrich der Minister. Die Dialogforen dienen für den Minister als Instrument, um bei der Planung der Schulstrukturen vor Ort die jeweiligen regionalen Gegebenheiten und Wünsche der Schulfamilie stärker einzubeziehen.
"Wir stellen damit die bildungspolitische Diskussionskultur in Bayern auf eine neue Basis", so Kultusminister Spaenle. Um den Gesprächsprozess vorzubereiten und zu begleiten hat Kultusminister Spaenle eine Stabsstelle eingerichtet.
Bis zum Frühsommer soll ein Pilotverfahren entwickelt werden, auf dessen Basis der Dialogprozess in einigen ausgewählten Landkreisen ablaufen kann, ergänzte Dr. Peter Müller, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung "Stabsstelle Demographie, Schulorganisation, Verwaltungsreform, Regierungen, Grund-, Haupt- und Förderschulen". Wegen der demografischen Entwicklung wird die Weiterentwicklung des Hauptschulangebotes erstes zentrales Thema der Dialogforen sein.
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