Mathe statt Schokolade im digitalen Adventskalender
(bikl/idw) Bereits zum vierten Mal lädt der digitale Adventskalender des DFG-Forschungszentrums MATHEON Schüler und Erwachsene weltweit dazu ein, täglich ein Türchen im Internet zu öffnen, die dahinter verborgene Aufgabe zu lösen und wertvolle Preis zu gewinnen.
28.11.2006 ArtikelIn diesem Adventskalender ist mehr als Schokolade drin. Allerdings muss man sich auch etwas anstrengen, um auf den Geschmack zu kommen und die "süßen Früchte" des Mathekalenders des DFG-Forschungszentrums MATHEON zu ernten. Am 1. Dezember ist es wieder soweit dann wird der "Digitale Adventskalender" im Internet frei geschaltet.
Die Stoppuhr tickt Täglich öffnet sich dann wieder ein Türchen, hinter dem sich eine weihnachtliche Matheaufgabe oder ein Matherätsel verbirgt. Vom 1. Dezember bis zum 23. Dezember lässt sich das jeweilige Türchen um 18 Uhr öffnen. Am Heiligen Abend allerdings kann schon um 10 Uhr mit dem Lösen der Aufgabe begonnen werden, damit später genug Zeit für die Weihnachtsfeier bleibt. Die Knobler haben sechs Stunden Zeit, um die Aufgabe zu lösen. Wer länger braucht, bekommt einen Zeitabzug. Und wer bis zum 31. Dezember alle Aufgaben löst, hat die Chance, einen der vielen wertvollen Preise, wie Laptop, ipod oder UMTS-Handy, zu gewinnen. Die Medienpartnerschaft für den Adventskalender hat wieder der Deutschlandfunk übernommen, die Preise sind von weit über 20 Partnern gestiftet worden.
Das MATHEON will in erster Linie Schülerinnen und Schüler ansprechen, aber weil sich in den vergangenen Jahren auch immer mehr Erwachsene an den Aufgaben versuchten, gibt es für diesen Teilnehmerkreis ebenfalls Preise. Neu in diesem Jahr ist, dass nicht nur im deutschsprachigen Raum Gewinne vergeben werden, sondern weltweit. Damit reagiert das MATHEON auf die Tatsache, dass am Mathekalender 2005 Mathefreaks aus über 30 Ländern teilnahmen.
10.000 Knobelbegeisterte
Überhaupt schlug der Kalender 2005 alle Rekorde: Fast 10.000 Menschen versuchten sich an der Lösung aller Aufgaben. Insgesamt waren vom 1. bis 24. Dezember 2005 etwa 12 Millionen Klicks auf der Internetseite zu verzeichnen. Natürlich möchten Katja Biermann, Dirk Fiebitz und Maria Beitz vom MATHEON-Kalenderteam diese Zahlen noch einmal toppen. Schließlich will man mit dem Kalender möglichst viele Schüler davon überzeugen, dass Mathe nicht tröge und langweilig ist, sondern spannend, vielfältig und die grundlegende Voraussetzung dafür, dass Computer, Mobiltelefone, Flugzeuge oder Autos funktionieren, dass moderne medizinische Geräte die Behandlung von Patienten verbessern, Produktions- und Logistikabläufe reibungslos vor sich gehen oder Börsenkurse und Kreditkosten kalkulierbar sind. Alles Themen, mit denen sich die über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MATHEON beschäftigen. Alle Aufgaben des Kalenders wurden von MATHEON- Mitarbeitern ausgearbeitet.
Hilfe im Forum Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben orientiert sich am Niveau der 10. bis 13. Klassenstufe in Deutschland. Wer schon mal testen möchte, ob er die Aufgaben lösen kann, findet auf der Mathekalender-Seite die Aufgaben der beiden vergangenen Jahre und die Lösungen gleich dazu. Für Fragen zum diesjährigen Kalender wurde erneut ein Forum eingerichtet, das ebenfalls ab 1. Dezember geschaltet wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Forum sehr rege zum Austausch von Problemen und Erfahrungen im Zusammenhang mit den Aufgaben genutzt wird. Die Lösungen dürfen hier natürlich nicht verraten werden.
Die Preisverleihung an die Gewinner findet am 16. Januar 2007 in der Berliner Urania statt. Bis dahin wird es auch wieder ein Lösungsheft für die 24 Aufgaben geben.
Weiterführende Links
- Mathekalender
Keine Kommentare vorhanden