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Mehr oder weniger Sprachkompetenz?
03.01.2012 Artikel
Das Verfremden der Sprache durch die Handy- oder Internetnutzer sei oft gekonnt und gewollt: Normen brechen, ironischen Unterton einbringen, Inhalte komprimieren − dies zeuge von Sprachkompetenz, erklärt der Sprachwissenschaftler Frederik Weinert gegenüber der Passauer Neuen Presse.
Damit widerspricht er dem Vorsitzenden des Rates für deutsche Rechtschreibung, Hans Zehetmair. Der hatte zuvor vehement vor dem Verlust der Sprachkompetenz gewarnt. Die werde durch die "Fetzenliteratur" gefährdet, nämlich durch den Gebrauch von Abkürzungen und Kürzeln in SMS, Chat oder bei Twitter und Co.
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