Rechtschreibreform – kein Thema mehr
(bikl.de) Was vor gut einem Jahr noch für Schlagzeilen sorgte, ist nunmehr nur noch Stoff für eine Kurzmeldung in einigen Zeitungen: Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat getagt. Schließlich gibt es auch nichts Spektakuläres zu berichten, denn die Rechtschreibreform ist – wie Ratsvorsitzender Hans Zehetmair zitiert wird - "in Deutschland so gut wie problemlos übernommen" worden.
23.06.2007 ArtikelDie Rechtschreibreform, die nach jahrelangem Streit zum 1. August 2006 eingeführt worden war, ist offensichtlich kein Thema mehr. Es gebe nun "Sicherheit in der Rechtschreibung", sagte Zehetmair nach der Sitzung des Gremiums am Freitag. Der "gesamten interessierten deutschsprachigen Öffentlichkeit" sei daran gelegen, "im Wesentlichen" auf dem seit August 2006 geltenden neuen amtlichen Regelwerk aufzubauen.
Gegenwärtig verlegt sich Rat anscheinend aufs Beobachten. So soll darauf geachtet werden, welche Schreibweisen sich durchsetzen und ob bestimmte Schreibungen ganz verschwinden. Als Beispiele werden "Fantasie" und "Phantasie", "Majonäse" und "Mayonnaise" genannt.
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