Schlechte Karten für den Föderalismus
Rund 150.000 Menschen haben bei der am 14. Februar gestarteten Bildungsumfrage ["Deutschland will´s wissen"](http://www.bildung2011.de/) bislang ihre Meinung zum Bildungssystem in Deutschland abgegeben. Die Befragung läuft noch bis zum 6. März 2011.
01.03.2011 ArtikelBereits jetzt lassen sich – so die Organisatoren – erste Tendenzen erkennen. So spricht sich wohl eine Mehrheit der Teilnehmer gegen den Bildungsföderalismus aus. Bildung soll nicht länger die Sache der Länder bleiben, sondern in die Kompetenz des Bundes übergehen. Einheitliche Abschlussprüfungen fordern etwa 90 Prozent der bisherigen Teilnehmer. Auch ist der Ruf nach weiterer Vereinheitlichung groß.
Zudem sind etwa 75 Prozent der Eltern bereit, etwas zu ändern und unterstützen umfassende Reformen in der Bildung. Dabei steigt auch ihre Bereitschaft, mehr Geld in Bildung zu investieren. Allerdings sieht die Mehrheit der Befragten wenig Änderungswille bei der Politik.
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