Schüler fragen lieber nach bei Google, Eltern und Lehrer werden eindeutig auf die Plätze verwiesen
12.03.2012 Artikel
Kinder und Jugendliche in Großbritannien schauen lieber nach bei Google als ihre Eltern oder Lehrer zu fragen, wenn sie etwas wissen wollten, berichtet BBC vom Ergebnis einer Blitzumfrage unter 500 Schülern.
Lehrer werden kaum gefragt
Etwa 54 Prozent der befragten Kinder nannten Google oder eine andere Suchmaschine als erste Anlaufstelle, wenn sie Informationen suchen, nur 26 Prozent nannten die Eltern. Weit abgeschlagen auf Platz drei landeten die Lehrer, an die sich nur 3 Prozent der Befragten wenden.
Wenig Zugang finden die Jugendlichen auch zu den traditionellen Nachschlagewerken: etwa die Hälfte von ihnen hat noch nie ein gedrucktes Lexikon benutzt und jeder Fünfte hatte noch nie ein Wörterbuch in der Hand.
Die Leiterin der Studie, Dr. Pam Waddell von der Birmingham Science City sieht darin insgesamt ein positives Signal für die Zukunft, das zeige, wie selbstverständlich die Kinder heutzutage mit den digitalen Technologien umgehen könnten.
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