"Stasi-Aufarbeitung als Thema historisch-politischer Bildung"
Die Bundesbeauftragte und der Berliner Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR laden gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) am 26. und 27. März 2010 Lehrkräfte sowie Multiplikatoren der Bildungsarbeit zur Tagung "Stasi-Aufarbeitung als Thema historisch-politischer Bildung" nach Berlin ein.
24.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes BrandenburgIm Mittelpunkt der Tagung stehen die Beschäftigung mit dem historischen Hintergrund der Öffnung der Stasi-Akten und ihre Bedeutung für die historisch-politische Bildung. Akteure von damals, Wissenschaftler und Pädagogen berichten und diskutieren Fragen, wie es etwa zur Auflösung der Stasi kam, wie die ersten Täter-Opfer-Gespräche verliefen und wie die Aktenöffnung die gesellschaftlichen und politischen Diskurse prägte.
Für Interviews stehen bereit:
- Marianne Birthler: Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR arbeitete 1989/90 am Zentralen Runden Tisch für den Bereich "Bildung-Erziehung-Jugend" mit und setzte sich ab März 1990 als Fraktionssprecherin Bündnis 90/Grünen in der letzten DDR-Volkskammer und später im Deutschen Bundestag sowie als brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport für die Aufarbeitung des MfS-Erbes im Bildungswesen ein.
- Martin Gutzeit: Der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR war als Mitbegründer der SDP in der DDR am Zentralen Runden Tisch und in der letzten DDR-Volkskammer ein wichtiger Protagonist für die Aufarbeitung des MfS-Erbes.
- Dr. Jan Hofmann: Der Leiter des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) vertrat 1990 am Zentralen Runden Tisch die "AG Bildung".
Weitere Informationen zu Anmeldung und Ablauf gibt es im Internet unter www.bstu.de,www.berlin.de/lstu und www.lisum.berlin-brandenburg.de.
Wann: Freitag, 26. März 2010, 14.00 bis 21.00 Uhr
Samstag, 27. März 2010, 09.30 bis 16.00 Uhr
Wo: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Straße 36, 10178 Berlin-Mi
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