Udo Lindenberg gestaltet Meyers Lexikon

(hf) „Die Panik rockt los – der Sänger singt sich heiser, sie kamen als Depp und gingen als Weiser“, dichtet Udo Lindenberg bei der Vorstellung der 24-bändigen Taschenbuchausgabe von Meyers Lexikon auf der Frankfurter Buchmesse am 5. Oktober.

06.10.2006 Artikel

Musiker und Multitalent Udo Lindenberg gestaltete die Cover der 24 Bände, zeichnete und kolorierte die Figuren einer „bunten Republik“, wie Lindenberg in bekannt salopper Ausdrucksweise seine eigenen Bilder kommentierte. Weitere Werke von Udo Lindenberg sind in der Kunsthalle in Mannheim ausgestellt, die am gleichen Tag mit einer Vernissage eröffnete.

Nicht ohne den Direktor der Kunsthalle Mannheim, Rolf Lauter, zum Panik-Professor zu ernennen, erläutert Lindenberg alsbald seinen individuellen Zeichenstil: Farbige Akzente setzt er unter anderem mit Eierlikör oder Blue Curacao, einem Getränk aus den Schalen unreifer Pomeranzen. Die comicartigen Werke setzen politische Statements – Lindenberg engagiert sich ebenso bei „Rock gegen Rechts“ – und geben einen Ausschnitt der Bevölkerung aus Lindenbergs Sicht wider. Skurrile Einfälle, gepaart mit Witz und einer guten Portion Selbstironie.

In Miniatur prangen Udos Bilder auf dem Cover des Taschenbuchlexikons. Mit 150.000 Stichwörtern und zusätzlicher elektronischer Ausgabe auf beiliegender DVD-ROM ist das Paket für 149,95 Euro zu haben.


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