ver.di-Fernsehpreis feierlich in Leipzig verliehen
Bereits zum zweiten Mal nach 2001 fand die Verleihung des ver.di-Fernsehpreises in der Medienstadt Leipzig statt. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sabine von Schorlemer, würdigte heute in ihrem Grußwort an die Preisträger und Ehrengäste der Festveranstaltung die Bedeutung Leipzigs und der Leipziger für eine freie Berichterstattung der Medien. "Wenn Sie 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution den ver.di-Fernsehpreis in Leipzig verleihen, dann sollten wir auch an den Mut der Demonstranten im Herbst 1989 erinnern", so die Ministerin. Damit stehe Leipzig symbolhaft in der Tradition der Grundsätze, nach denen dieser Fernsehpreis vergeben werde.
25.10.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDer ver.di-Fernsehpreis wird jährlich an ein Fernseh- oder Dokumentarspiel jeweils in den Sparten Drehbuch und Regie vergeben. Die ausgezeichneten Filme sollen unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeitkritische, gesellschaftspolitische oder historische Stoffe behandeln, welche geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen, die Urteilsfähigkeit in gesellschaftlichen Fragen zu erhöhen und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anzuregen, wie es in der Satzung heißt. Der ver.di-Fernsehpreis ist der Nachfolgepreis des am 18. April 1964 in Hamburg gestifteten Fernsehpreises der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft.
In diesem Jahr geht die Auszeichnung in der Sparte Drehbuch an Eva und Volker A. Zahn für ihr Drehbuch zum Film "Ihr könnt euch niemals sicher sein" über einen potenziellen Amokläufer. Hermine Huntgeburth erhält den Preis für die Regie des Films "Teufelsbraten" über eine Jugend in der jungen Bundesrepublik. Der ver.di-Fernsehpreis für die Sparten Drehbuch und Regie ist mit je 7.500 Euro dotiert.
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