Berlin

Wissenschaft ist Tradition, Gegenwart und Zukunft für Berlin

In Berlin startet am Abend die Ausstellung Weltwissen und damit einer der Höhepunkte des Wissenschaftsjahres 2010. Auf mehr als 3200 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden bis zum 9. Januar 2011 über 1500 Originalexponate, Installationen und Medienstationen präsentiert. Humboldt-Universität, Charité, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Max-Planck-Gesellschaft veranstalten die Ausstellung.

23.09.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner zeigt sich sehr beeindruckt von der Ausstellung und dankt den Veranstaltern sowie den Partnern und Partnermuseen: "Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig und faszinierend sich Wissenschaft in Berlin über mehr als drei Jahrhunderte entwickelt hat. Sie ist sehr sehenswert, und ich bin überzeugt, dass viele Bürgerinnen und Bürger sie sich nicht entgehen lassen werden. Insbesondere hoffe ich, dass auch viele Schulen die Gelegenheit nutzen die Ausstellung zu besuchen. Es wird deutlich, dass die Tradition der Berliner Wissenschaft nicht nur Geschichte ist, sondern wir uns heute in einer sich weiter dynamisch entwickelnden Wissenschaftsregion befinden. Berlin ist die deutsche Wissenschaftsmetropole."

So haben sich etwa die Drittmitteleinnahmen der Hochschulen von 2006 bis 2009 von 170 Millionen auf 281 Millionen Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von rund 65 Prozent. Bei den Drittmitteln pro Professor an Universitäten erreichte Berlin 2007 (neuester erfasster Wert) mit 231.160 Euro im Ländervergleich den 2. Platz und lag fast 40.000 Euro über dem Bundesschnitt.

Auch bei der Bund-Länder-Gemeinschaftsfinanzierung sind Berlins Wissenschaftseinrichtungen überaus erfolgreich: 2006 kamen 671 Millionen Euro darüber in die Stadt; 2009 waren es schon 875 Millionen Euro. Der von Berlin finanzierte Landesanteil entwickelte sich im gleichen Zeitraum von 151 Millionen Euro auf 189 Millionen Euro. Erfolgreiche Wissenschaft zahlt sich für die Region also auch direkt aus.

"Das macht deutlich, dass wir in Berlin viele exzellente und erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben. Der Standort ist damit für die Forschung und forschungsbasierte Unternehmen überaus attraktiv. Berlin wird seine starke Position in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Der Senat unterstützt diese Zukunftsorientierung unter anderem durch deutlich steigende Zuschüsse zu den Hochschulen; bis zu 16,6 Prozent mehr im Jahr 2013 als 2009, sowie die zusätzliche Förderung der Spitzenforschung unter anderem durch die im Jahr 2009 neu gegründete Einstein Stiftung Berlin", erklärt Prof. Dr. Zöllner.


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