Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: Forschung ist die Triebfeder für den wirtschaftlichen Erfolg

"Sachsen wird seine Position in der Forschung gerade bei den Zukunftstechnologien wie beispielweise der Nano-, Bio- oder Solartechnologie nur behaupten können, wenn der Freistaat Forschung und Wissenschaft weiter auf einem hohen Niveau fördert. Der globale Wettlauf um die besten Köpfe und Ideen wird gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise traditioneller Produktion an Fahrt zunehmen. Sachsen ist keine verlängerte Werkbank, sondern ein innovativer Wirtschaftsstandort", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Anschluss an die Vorstellung eines Forschungsberichtes im sächsischen Kabinett.

28.04.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Sachsen habe zwar ein innovatives unternehmerisches Umfeld, so die Ministerin, dies sei aber noch nicht finanzstark genug, um ausreichend in die Forschung zu investieren. "Die Investitionen der vergangenen Jahre zeigen ihre Früchte, aber ein Ausruhen auf Erfolgen oder Nachlassen bei der Forschungsförderung in Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen wäre das falsche Signal. Deshalb dürfen Land und Bund nicht nachlassen, damit der Freistaat nicht abgehängt wird."

2005/2006 habe der Freistaat beispielsweise pro Jahr etwa 550 Millionen Euro in die Forschung investiert. Die Forschung zu branchenübergreifenden Technologien (Materialforschung, Nano-, Bio-, und Solartechnologie, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz) wurde in den Jahren von 2005 bis 2008 mit 94 Millionen Euro gefördert –darunter 28,4 Millionen Euro vom Freistaat, 5,3 Millionen Euro vom Bund und 60,4 Millionen Euro von der EU. Für die Biotechnologie-Offensive des Freistaates wurden von 2005 bis 2008 etwa 64 Millionen Euro von der Staatsregierung bereit gestellt.

Im vergangenen Jahr habe der Freistaat etwa 300 Forschungsprojekte mit 75 Millionen Euro gefördert (2005: 246 Projekte mit 45 Millionen Euro). Seit 2005 flossen insgesamt 273 Millionen Euro in die Projektförderung. Die gestiegenen Drittmitteleinnahmen der sächsischen Forschungseinrichtungen (2005: 325 Millionen Euro, 2006: 385 Millionen Euro) belegten, dass die Investitionen des Landes gut angelegt seien und mit Mitteln, die beispielsweise aus der Wirtschaft kommen, verstärkt würden.


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