Wissenschaftsministerin eröffnet intec und Z 2009 in Leipzig

"Energie- und materialeffiziente Herstellungsprozesse und Produkte, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz müssen das Markenzeichen sächsischer Industriepolitik werden", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, heute zur Eröffnung der Messen intec und Z 2009 in Leipzig.

23.02.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Sächsische Unternehmen seien - wie ihre weltweiten Konkurrenten - mit einem deutlichen Anstieg der Rohstoffpreise konfrontiert. Dies sei Herausforderung, aber auch Chance, und ein Gebiet auf dem die Politik viel von der Branche erwarte. "Sachsen muss und kann als Wirtschafts- und Wissenschaftsregion dauerhaft eine Vorreiterrolle im Bereich der Rohstoffpolitik einnehmen." Dr. Stange erinnerte in diesem Zusammenhang an die entsprechenden Empfehlungen des Sächsischen Innovationsbeirates.(1) Die Frage der ressourceneffizienten Produktion sei eine der dringlichsten Fragen der näheren Zukunft überhaupt.

Das Wissenschaftsministerium unterstütze im Rahmen der sächsischen Landesexzellenzinitiative auch hervorragende Forschungsprojekte in diesem Bereich. Zu den fünf ausgewählten Forschungskomplexen gehöre unter anderem auch der Forschungskomplex "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" der Technischen Universität Chemnitz. "Von den Forschungsergebnissen versprechen wir uns eine Reduzierung des Energieverbrauchs von Werkzeugmaschinen um 30 Prozent", so Dr. Eva-Maria Stange.

Die erste Doppel-Messe Z intec war 2007 in Leipzig eröffnet worden. Die intec ist die größte Werkzeugmaschinenbaumesse in Ost-Deutschland. Die Z gilt als Präsentationsforum der Zulieferer für Maschinenbau und Automobilindustrie. Angemeldet haben sich in diesem Jahr 1320 Aussteller, dies sind 170 Aussteller mehr als im vergangenen Jahr. Die Messe belegt eine Gesamtausstellungsfläche von 60.000 Quadratmetern in drei Messehallen.

Vertreten sind unter anderem kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen. Besonders groß ist aber auch das Interesse ausländischer Aussteller an der Messe. So haben sich bei der Z Unternehmen aus 24 Ländern angemeldet, der Anteil internationaler Anbieter liegt damit bei rund 30 Prozent. Insbesondere Aussteller aus Tschechien, Polen, Russland, Rumänien, Italien und den Niederlanden haben sich angemeldet.

(1)Der Sächsische Innovationsbeirat war auf Initiative von Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium im April 2008 gegründet worden und hatte erst kürzlich Empfehlungen für die Entwicklung einer umfassenden Sächsischen Rohstoffstrategie verabschiedet.

Das Papier ist nachzulesen unter www.smwk.de.


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