"Offenbar soll die Zentrale der Goethe-Institute in München zerschlagen werden. Wenn sich die Geschäftsleitung mit ihren Plänen durchsetzt, 30 Prozent der Stellen zu streichen, ist die Funktionsfähigkeit der Einrichtung nicht mehr gewährleistet", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag mit Blick auf die Präsidiumssitzung des Goethe-Instituts am Donnerstag. Beispielsweise würde die Filmförderung künftig drastisch beschnitten, die Auslandsinstitute könnten kaum mehr mit Medien und Infomaterialien über die Bundesrepublik durch die Münchener Zentrale versorgt werden, begründete Thöne seine Kritik. Er hob den hohen Stellenwert der Kultur- und Bildungsarbeit hervor, die die Goethe-Institute in der Vergangenheit geleistet haben.
mehr
25.06.2007
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft