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"FDP - Forderungen in den Koalitionsgesprächen zeugen von wenig Kompetenz in Bildungsfragen"

Mit Sorge beobachten derzeit die Realschuleltern und Lehrkräfte der Realschulen die Koalitionsgespräche zwischen CSU und FDP. Die Forderungen der FDP nach einer Verlängerung der Grundschulzeit und der Schaffung von "Pseudo"-Realschulbildungsgängen an Hauptschulen richten sich eindeutig gegen das erfolgreiche und in der Öffentlichkeit hoch geachtete Modell der sechsstufigen Realschule. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Regionale Schulentwicklung erhält eine Chance

Die Ankündigung von Kultusminister Schneider, Modellversuche zur "Regionalen Schulentwicklung" (RSE) zuzulassen, hat im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband große Freude und Erleichterung ausgelöst. "Freude, weil endlich vitale Interessen einzelner Kommunen über ideologische Vorbehalte gestellt werden, und Erleichterung, weil das Tor für weitere dringend nötige Schulreformen in Bayern aufgestoßen wurde", freute sich BLLV-Präsident Klaus Wenzel über die gestern bekannt gewordenen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und FDP in Bayern. "Das ist ein schulpolitischer Paukenschlag und einer der größten Erfolge in der Geschichte des BLLV. Erstmals öffnet sich das Kultusministerium für einen schulartübergreifenden Versuch und überwindet ideologische Bedenken." Mit dem vom BLLV entwickelten Konzept zur "Regionalen Schulentwicklung" verbinden zahlreiche bayerische Bürgermeister und Gemeinden die Hoffnung, drohende Schließungen bestehender Hauptschulen am Ort zu verhindern. "Die Freude über den genehmigten Schulversuch ist groß. Jetzt müssen weitere Genehmigungen erfolgen", erklärte Wenzel. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

RSE meint passgenaue Lösungen vor Ort

"Der BLLV versteht unter ´Regionaler Schulentwicklung´ (RSE) weder die bloße Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen, noch automatisch eine sechsjährige gemeinsame Grundschulzeit. Unter ´Regionaler Schulentwicklung´ sind vielmehr passgenaue Konzepte zu verstehen, die auf die Besonderheiten einzelner Gemeinden und die Bedürfnisse der jeweiligen Schüler zugeschnitten sind und den Erhalt einer anspruchsvollen Schule am Ort ermöglichen. Voraussetzung ist, dass sich Schulen weiterentwickeln dürfen und sich Eltern, Lehrer und Schüler mit den neuen Schulen identifizieren können. Schule als Einheitsmodell hat ausgedient, Kompetenzen müssen künftig dezentralisiert werden, d.h. sie müssen in den Landkreis, in die Schulen und Gemeinden verlagert werden." Mit diesen Worten hat sich der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, in die aktuelle schul- und bildungspolitische Diskussion eingemischt. "Wir wollen nicht falsch verstanden werden." "Die Einheitsschule hat keine Zukunft mehr. Das hat der BLLV immer wieder klar gemacht. Was für den einen Landkreis gut ist, kann für den anderen schlecht sein", erklärte Wenzel. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Will die FDP in Bayern mit linker Bildungspolitik punkten?

Mit großer Verwunderung registriert der Bayerische Philologenverband die derzeit von der bayerischen FDP in den Koalitionserhandlungen vertretenen bildungspolitischen Positionen. "Mit ihren schulpolitischen Forderungen machen sich die bayerischen Liberalen bislang originär linke Positionen zueigen", konstatierte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt. Weder die Bundespartei noch die anderen FDP-Landesverbände hätten sich eine sechsjährige Grundschulzeit und die Zusammenlegung von Schularten auf die Fahnen geschrieben. Außerhalb der bayerischen FDP scheint man sich bei den Liberalen auch bewusst zu sein, dass diese Forderungen mit dem von den Liberalen immer besonders stark betonten Leistungsprinzip kaum vereinbar sind: Hat doch erst in diesem Jahr eine große Studie der Humboldt-Universität Berlin wieder bestätigt, dass Schüler sechsjähriger Grundschulen Leistungsdefizite von bis zu zwei Jahren gegenüber ihren bereits nach der vierten Klasse an weiterführende Schulen übergetretenen Kameraden aufbauen. Auch für den Ausgleich sozialer Disparitäten erweise sich der Übertritt nach der vierten Grundschulklasse als günstiger. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Viele zusätzliche Praktika und Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung

Deutlich mehr Praktika und viele Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung sind weitere positive Ergebnis der Hauptschulinitiative für die Schülerinnen und Schüler. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hatte die Initiative 2006 ins Leben gerufen. Das Ministerium hatte vor kurzem eine landesweite Erhebung durchgeführt. Außerdem wird die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler verbessert, u. a. durch den Ausbau der Ganztagsschulen. Heute stellte der Minister Rückmeldungen der Schulen über die Auswirkungen der Hauptschulinitiative vor. "Ich freue mich, dass unsere Hauptschule aktiv die Hauptschulinitiative mit tragen", so Kultusminister Siegfried Schneider. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Wir widersprechen! Wir warnen!

Eltern und Lehrkräfte warnen die Koalitionspartner CSU und FDP eindringlich vor Koalitionsvereinbarungen zu Lasten der Bildungsqualität, somit auf dem Rücken der bayerischen Schülerinnen und Schüler. Wir werden keine Experimente mit unseren Schülerinnen und Schülern akzeptieren. Experimente, die in anderen Ländern viele Schulabgänger in die Arbeitslosigkeit geschickt haben. mehr

12.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Leonardo da Vinci als Vorbild für bayerische Schüler

62 Gewinner des Landeswettbewerbs "Experimente antworten" zeichnete heute das Bayerische Kultusministerium aus. Während einer Feierstunde im Deutschen Museum in München erhielten 62 bayerische Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 11 vom Kultusministerium, vertreten durch Ministerialdirigent Walter Gremm, den sog. Superpreis. Die Auszeichnung belohnt die Schüler für besonders gute und kreative Lösungen von drei naturwissenschaftlichen Experimentieraufgaben. mehr

10.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

BLLV pocht auf gerechteres Bildungssystem

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat sich nach der Landtagswahl mit sieben Forderungen an die Politik gewandt. "Bayerns Lehrerinnen und Lehrer erwarten die zügige Umsetzung dringend erforderlicher schul- und bildungspolitischer Reformen von den Kindertagesstätten über alle Schularten bis zur universitären und beruflichen Bildung. Im Kern muss es darum gehen, das Bildungssystem gerechter zu gestalten und die starre Dreigliedrigkeit aufzubrechen. Bayerns Schulsystem ist überholt, nicht mehr zeitgemäß und ungerecht. Es wird den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an moderne Schul- und Bildungspolitik nicht gerecht." mehr

10.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"So wird die Bayerische Hauptschule die Schule für Wirtschaft, Technik und soziale Berufe"

"Wir stärken die Hauptschulen und entwickeln sie weiter, damit Schülerinnen und Schüler mit praktischen Begabungen in Bayern noch bessere Chancen haben", so Staatssekretär Bernd Sibler heute am Regensburger Hauptschulkongress. mehr

10.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Insgesamt 780.000 Euro für die Virtuelle Hochschule Bayern

Insgesamt 780.000 Euro, davon rund 460.000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie 320.000 Euro aus Mitteln des Wissenschaftsministeriums, gehen an die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb), einer Einrichtung der Bayerischen Hochschulen. Dies gab Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Donnerstag in München anlässlich der Bewilligung der Fördermittel bekannt. Mit den Fördermitteln sollen netzgestützte Angebote der Bayerischen Hochschulen, die zum Teil bereits im Förderzeitraum 2000-2006 mit EU-Fördermitteln geschaffen wurden, einerseits weiterentwickelt und andererseits für kleine und mittlere Unternehmen nutzbar gemacht werden. Das Projekt "Wissenstransfer Hochschule und Beruf" wird von der vhb koordiniert und fachlich betreut. Das Wissenschaftsministerium unterstützt die EU-Förderung ergänzend aus Landesmitteln. mehr

09.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst