Das Kultusministerium pflegt in Pressemitteilungen den Erfolg seiner Bildungspolitik zu verbreiten. Der gilt – so ist es die Mode der Zeit – als besonders bemerkenswert, wenn ein Land im Länderranking nach oben rutscht. Am 3. Februar "freute sich der Niedersächsische Kultusminister", dass "die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Niedersachsen um gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen" sei. Außerdem habe der Anteil der Abgänger ohne Hauptschullabschluss von 10% auf 7,5% abgenommen. Gemessen wird diese Quote an der Zahl aller Absolventen der allgemein bildenden Schulen. Diese Quote bedeute im Länder-Ranking den zweitbesten Wert hinter Baden-Württemberg. Busemann erklärt diesen Erfolg im üblichen Stereotyp: "Wir haben in Niedersachsen inzwischen geeignete Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität auf den Weg gebracht."
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16.02.2006
Pressemeldung
GEW Niedersachsen