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GEW-Erzieherinnentag: Landesregierung lässt Erzieherinnen mit Kita-Gesetz allein

"Ein erschütterndes Maß an Uneinsichtigkeit" bescheinigte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesregierung auf dem 11. GEW-Erzieherinnentag am 12.11.05 in Neumünster. "Das Festhalten der Landesregierung am neuen Kita-Gesetz ist absolut nicht nachvollziehbar. Denn nicht nur die GEW sondern auch alle Träger von Kinder-tagesstätten erklären unisono, dass zur Umsetzung des neuen Gesetzes die Lan-deszuschüsse um rund acht Millionen Euro erhöht werden müssen. Passiert das nicht, geht das Gesetz eindeutig zu Lasten der Erzieherinnen oder die Eltern werden mit höheren Beiträgen zur Kasse gebeten." mehr

14.11.2005 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: "Neues KITA-Gesetz für bessere Bildungschancen unserer Kinder."

"Wir erreichen nur dann mehr und bessere Bildung, wenn wir so früh wie möglich mit konsequenter Förderung beginnen und die Übergänge erfolgreich gestalten. Beides wird im neuen KITA-Gesetz berücksichtigt." Mit diesen Worten bat Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag um Zustimmung für den von der Landesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf. Als wesentliche Neuerungen des KITA-Gesetzes nannte die Ministerin erneut die Verankerung des Bildungsauftrages der Kindertageseinrichtungen, die verbindliche Regelung der Zusammenarbeit von KITAs und Grundschulen und die finanzielle und rechtliche Absicherung der Landeselternvertretung. mehr

14.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

PISA-Ländervergleich: GEW für intensivere Förderung benachteiligter Kinder

"Ein gutes Bildungssystem zeichnet sich durch hohe Leistungsfähigkeit und Chancengleichheit aus. Von Beidem sind wir in Deutschland – und auch in Schleswig-Holstein noch meilenweit entfernt", sagte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag, 3.11.05, in Kiel zum heute vorgestellten PISA-Ländervergleich. mehr

03.11.2005 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: "Mehr Eigenständigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten für berufliche Schulen als Regionale Berufsbildungszentren"

"Mit dem neuen Schulgesetz werden wir die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, damit sich alle beruflichen Schulen in Schleswig-Holstein zu Regionalen Berufsbildungszentren weiterentwickeln können. Damit haben sie bessere Voraussetzungen, die Qualität des Unterrichtes zu verbessern und sich rasch den Anforderungen des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft anzupassen", sagte Ute Erdsiek-Rave heute bei der Vorstellung des zweiten Eckpunktepapiers zur Änderung des Schulgesetzes. Das Papier hat sie 1. November im Kabinett vorgestellt. mehr

03.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zu PISA 2003-E Teil 2: "Wir müssen konsequent unsere Reformen voranbringen - jede Anstrengung lohnt sich!"

"Wir brauchen einen langen Atem und müssen weiter an unseren Reformen festhalten," kommentierte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute die Ergebnisse der PISA 2003-E-Studie. So habe sich Schleswig-Holstein, wie bereits im Juli veröffentlicht, in den drei Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften gegenüber PISA 2000-E verbessern können und liege im OECD-Durchschnitt. mehr

03.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"START" für Schleswig-Holstein: Schülerstipendien für begabte Zuwanderer werden erstmals ausgeschrieben

\*Elf Stipendien für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund im Schuljahr 2005/2006 \* START-Schleswig-Holstein ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutsche Bank Stiftung - Stiftung Handelsbank in Lübeck, der Dräger-Stiftung, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, des Ministeriums für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein und der Possehl-Stiftung mehr

01.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Ungerechtes Bildungssystem: Arbeiterkind und Chefarztkind brauchen gleiche Chancen

"Die soziale Ungleichheit im deutschen Bildungssystem ist einer demokratischen Gesellschaft zutiefst unwürdig. In keinem westlichen Industriestaat ist die Abhängigkeit zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg bei Kindern so groß wie in Deutschland", bemerkte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag, 31. Oktober 2005, zu den jüngsten PISA-Auswertungen. "Bei gleicher schulischer Leistung muss ein Arbeiterkind die gleichen Chancen haben wie ein Chefarztkind. Um dies zu erreichen, brauchen wir gezielte Förderprogramme für benachteiligte Schülergruppen und höhere Bildungsausgaben." mehr

31.10.2005 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Veränderungen der Schule sind Voraussetzung für eine bessere Bildungsqualität

Auf der Schulleiterverbandstagung erläuterte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (27. Oktober) die wichtigsten Vorhaben im Schulbereich. Im Mittelpunkt stehe dabei einerseits die Qualitätskontrolle und zum anderen die Novellierung des Schulgesetzes mit dem Ziel "ein neues, zeitgemäßes, besseres Fundament für Schule, für schulisches Lernen in Schleswig-Holstein" zu schaffen. mehr

28.10.2005 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

Bildungsministerin Erdsiek-Rave hofft nach dem Vergleichsvorschlag zur IGS Pansdorf auf konstruktive Gespräche mit dem Kreis zum Wohle der Kinder

"Wir werden mit dem Vergleichsvorschlag des Gerichts verantwortungsbewusst und im Sinne der betroffenen Kinder und ihrer Eltern umgehen." Mit diesen Worten kommentierte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (26. Oktober) den Vorschlag des Verwaltungsgerichts Schleswig in der Sache IGS Pansdorf. Das Gericht hat den Vorschlag unterbreitet, dass die weitere Finanzierung der Schule zur Hälfte vom Kreis und zur anderen Hälfte vom Land getragen werden solle. mehr

27.10.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Wie Schumi im Polo

Die Ausgestaltung des Bildungsauftrages im neuen Kita-Gesetzentwurf und ungeklärte Finanzierungsfragen rufen Kritik bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hervor. "Die Querschnittsdimension von Bildung kommt zu kurz und es fehlt eine Regelung, um die Arbeit in den Kindertagesstätten ausreichend zu finanzieren", sagte Dr. Kai Niemann am Mittwoch, 26. Oktober 2005, in Kiel. "Von Michael Schumacher erwartet schließlich auch niemand, dass er im VW-Polo bei der Formel I mithält. Erzieherinnen sollen aber zum Beispiel in einer Gruppe mit 23 Kindern individuelle Sprachförderung betreiben." mehr

26.10.2005 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein