40 Jahre "Jugend forscht" - Teilnahmerekord im Jubiläumsjahr
Mit einem erneuten Teilnahmerekord ist der 40. Wettbewerb von ["Jugend forscht"](http://www.bmbf.de/de/434.php) am Sonntag ins Finale gestartet. Der bekannteste Schülerwettbewerb Deutschlands sei mit seinen 40 Jahren bereits eine Institution geworden, sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn bei der Feierstunde in Dortmund.
29.05.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung"Jugend forscht macht nicht nur neugierig auf Technik und Naturwissenschaften, sondern trägt auch entscheidend zur Persönlichkeitsbildung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei." Die Jungforscherinnen und Jungforscher zeigten mit ihren Projektideen jedes Jahr ein hohes Maß an gesellschaftlicher Verantwortung, sagte Bulmahn. Für das Finale in Dortmund qualifizierten sich 218 Jugendliche mit 120 Projekten. Insgesamt waren in diesem Jahr 8.945 Anmeldungen zu verzeichnen " beim ersten Wettbewerb 1965/66 waren es gerade mal 244 Projektvorschläge gewesen.
Die diesjährige Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto "Der nächste Level". Die Bandbreite der eingereichten Projekte sei groß und viel versprechend, sagte Bulmahn. Die Ideen reichten von einem Alarmsystem, das Autofahrer vor dem Einschlafen am Steuer warnt, über Lösungsvorschlägen für das Problem illegaler Filmmitschnitte im Kino bis hin zur Analyse, ob Bauchredner wirklich mit dem Bauch reden.
Jugend forscht ist 1965 von dem Herausgeber der Zeitschrift "Stern" Henri Nannen ins Leben gerufen worden. In den 40 Jahren haben insgesamt fast 130.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Der Anteil von Mädchen und jungen Frauen, der anfangs bei acht Prozent lag, ist auf inzwischen fast 40 Prozent gestiegen. Die Liste der Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier.
Keine Kommentare vorhanden