950.000 Euro für die Instandsetzung des ehemaligen Hofmarkschlosses in Mauern
Für die Instandsetzung des ehemaligen Hofmarkschlosses in Mauern (Landkreis Freising, Regierungsbezirk Oberbayern) hat Kunstminister Thomas Goppel insgesamt 950.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege bewilligt. Für 2005 wurde ein Zuschuss in Höhe von 316.700 Euro genehmigt. In den Jahren 2006 und 2007 werden aufgrund der Entscheidung des Kunstministers weitere 633.300 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege investiert. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.
27.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und KunstErste historische Belege für das Schloss in Mauern stammen aus dem Jahr 1597. Die in diesem Jahr veröffentliche "Bayerische Hofmarksbeschreibung" nennt die Anlage "schön" und "eindrucksvoll". Nach dem Dreißigjährigen Krieg, in dem das Schloss im Jahr 1633 teilweise zerstört wurde, wurde es mit einem barocken Schlossgarten umgeben. Das heutige Erscheinungsbild geht auf eine Vielzahl von Ergänzungen und Umbauarbeiten aus dem 18. Jahrhundert zurück. Die Schloss- und Gartenanlage ist als Denkmal von regional-, kunst- und baugeschichtlicher Bedeutung.
Die staatlichen Zuwendungen dienen der statischen Sicherung sowie der Innen- und Außeninstandsetzung des Denkmals. Fachlich betreut wird die Instandsetzung vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.
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