Architektenkammer unterstützt Ganztagsschulentwicklung

Eine Rahmenvereinbarung zwischen der Brandenburgischen Architektenkammer unterzeichneten heute im Bildungsministerium Minister Holger Rupprecht und Kammerpräsident Bernhard Schuster. Kern der Vereinbarung ist die Unterstützung und Begleitung der Entwicklung von Schulen mit Ganztagsangeboten. So sollen unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sichergestellt werden, um die Wahrnehmung und Auseinandersetzung von und mit Architektur zu fördern.

11.10.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Dafür sieht die Rahmenvereinbarung drei Ebenen der Zusammenarbeit vor:

  1. Aktivitäten vor Ort im direkten Kontakt zwischen Schulen und regional präsenten Architekten
  2. Einbindung der Mitglieder der Brandenburgischen Architektenkammer in die Lehrerfortbildung
  3. Begleitung des Entwicklungsprozesses von Schulen hin zu Schulen mit Ganztagsangeboten. Dabei sollen insbesondere die räumlichen Ressourcen von Schulen aufgedeckt und in neue Konzepte eingebracht werden.

Bildungsminister Holger Rupprecht sagte: "Nicht ohne Grund heißt es, dass die Schularchitektur der dritte Lehrer ist - neben den Lehrkräften und den Mitschülern. Architektur prägt unser Leben in und außerhalb der Schule. Deshalb freue ich mich, in der Architektenkammer einen weiteren Kooperationspartner für die ganztagsschulischen Angebote gefunden zu haben. Wir brauchen Schulen, die nicht nur Bildungsstätten, sondern auch Lebensorte sind. Schulische Ganztagsangebote können dazu beitragen, den engen Zusammenhang von sozialer Herkunft und schulischer Leistung zu entkoppeln und die Chancengleichheit zu stärken. Genau deshalb bedarf es der Kooperation von Schule und Kooperationspartnern wie die Architektenkammer. An vielen Schulen läuft eine Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern hervorragend. Auf Landesebene gibt es bereits elf Kooperationsvereinbarungen mit Landesverbänden wie z.B. mit dem Landesjugendring, dem Landessportbund oder dem Musikschulverband."


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