Ausstellung "Reinen Wein einschenken. Weinwelt im Wandel" im Haus der Geschichte

"Der Weinbau hat das Leben und die Kultur in Baden-Württemberg bis heute in vielen Facetten mitgeprägt. Weinanbau und Weinkonsum stellen einen wichtigen Teil der kulturellen und wirtschaftlichen Identität der Menschen im Land dar", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Dietrich Birk vor Pressevertretern am 28. September in Stuttgart.

28.09.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Ausstellung "Reinen Wein einschenken. Weinwelt im Wandel" im Haus der Geschichte Baden-Württemberg trage dazu bei, so der Staatssekretär, die Geschichte, die Tradition und den Wert des Weins im Bewusstsein der Bevölkerung noch stärker zu verankern und auch andere hiervon zu überzeugen.

Die Sonderausstellung behandelt auf einer Fläche von ca. 600 qm in vielfältigen Darstellungsformen die Geschichte des Weinanbaus in Baden-Württemberg. Die große Vielfalt der einzelnen Lagen und Rebsorten im Land wird anhand von über 500 Bodenproben anschaulich gemacht. "Die Präsentation der verschiedenen Böden und bereits das Lesen der vielen berühmten Weinlagen machen den Ausstellungsbesuch zu einem sinnlichen Erlebnis", hob der Staatssekretär das besondere Ausstellungskonzept des Hauses der Geschichte hervor: "Den Ausstellungsmacherinnen und -machern ist es einmal mehr gelungen, Objekte, Menschen, Geschichte und Geschichten rund um den baden-württembergischen Wein für die Besucherinnen und Besucher zu nachhaltigen Eindrücken und Erkenntnissen zusammenzuführen."

Die bis Juli 2007 gezeigte Ausstellung "Reinen Wein einschenken. Weinwelt im Wandel" setzt die erfolgreiche Reihe der Sonderausstellungen im Haus der Geschichte fort. Diese hatten seit 2003 unter den Titeln "Pioniere des industriellen Designs am Bodensee", "Zerreißprobe Frieden. Baden-Württemberg und der NATO-Doppelbeschluss", "Bildergeschichten Hannes Kilian. Fotografien/Reportagen 1944-1974" und "Zuteilungsreif: Bausparer-Geschichten aus dem Südwesten" verschiedene Aspekte der Landesgeschichte präsentiert.

Das im Dezember 2002 eröffnete Haus der Geschichte ist in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits zu einer festen Größe in der baden-württembergischen Museumslandschaft geworden. Dies belegten, so der Staatssekretär, konstant gute Besucherzahlen sowie die positiven Ergebnisse einer Besucherbefragung. "Das Durchschnittsalter der Besucherinnen und Besucher liegt demnach bei knapp 40 Jahren - Kinder unter 14 Jahren sind bei dieser Erhebung nicht berücksichtigt. Besonders bemerkenswert ist dabei, die mit rund 25 % hohe Zahl von Mehrfachbesuchern." Die positive Einschätzung der Attraktivität der ausgestellten Objekte und der Museumskonzeption seien, Birk zufolge, weitere Belege dafür, dass das Museum sein Publikum im Land findet.


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