Bildungsminister Rupprecht zufrieden mit Verlauf der Schulpolitischen Ratschläge

Um die interessierte Bevölkerung in den Diskussionsprozess über die Schulgesetznovelle mit einzubeziehen, hat Bildungsminister Holger Rupprecht in den vergangenen Wochen auf sechs so genannten "Schulpolitischen Ratschlägen" die Eckpunkte des Schulgesetzentwurfs vorgestellt und mit insgesamt rund 1.500 Eltern, Lehrern, Schülern und Kommunalpolitikern darüber diskutiert.

30.03.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

In einer ersten Auswertung dieser Schulpolitischen Ratschläge zieht Bildungsminister Holger Rupprecht ein positives Fazit: "Die gut besuchten Veranstaltungen haben viele nützliche und bedenkenswerte Anregungen erbracht. Diese werden nun einzeln ausgewertet und daraufhin geprüft, ob und wie sie in den Schulgesetzentwurf eingearbeitet werden können. In allen Veranstaltungen wurde in einer sachlichen und konstruktiven Weise über den Schulgesetzentwurf geredet. Mir war es wichtig, dass der Schulgesetzentwurf in einem demokratischen Prozess entsteht, dass wir vor Ort ins Gespräch kommen. Eine Schauveranstaltung über ein fertiges Produkt " so wie dies die Linke/PDS uns vorgeworfen hat " waren diese Veranstaltungen also mitnichten. Wir sind mit einem guten Entwurf in die Veranstaltungen gegangen, durch die Anregungen wollen wir ihn noch besser machen."

Insbesondere die Themen "Zugangsbeschränkungen zum Gymnasium", "Begabungsförderung an Grund- und weiterführenden Schulen" sowie die Rolle der Schulträger und Schulleiter wurden auf fast allen Veranstaltungen angesprochen. Dazu gab es zudem auch Anregungen zur Verankerung von "Schulsozialarbeit" im Gesetz, zur Erhöhung der Attraktivität der gymnasialen Oberstufen an den OSZ oder zum Verfahren der Einrichtung von Leistungs- und Begabungsklassen.

Ende dieses Jahres soll, so die zeitliche Planung, der Landtag die umfangreiche Schulgesetznovelle verabschieden.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden