Ehemalige Pfarrkirche St. Andreas in Vohburg an der Donau

Für die Instandsetzung der ehemaligen Pfarrkirche St. Andreas in Vohburg an der Donau (Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm, Regierungsbezirk Oberbayern) hat Kunstminister Thomas Goppel insgesamt 900.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege bewilligt. Für 2005 wurde ein Zuschuss in Höhe von 300.000 Euro genehmigt. In den Jahren 2006 und 2007 werden aufgrund der Entscheidung des Kunstministers weitere 600.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege investiert. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen. Die Zuwendungen dienen unter anderem der statischen Sicherung des Gebäudes und der Instandsetzung von Fassaden, Dach und Mauerwerk.

01.09.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Der auf dem ehemaligen Marktplatz der Stadt Vohburg a.d. Donau gelegene Kirchenbau zählt zu den herausragenden Wahrzeichen der Stadt. Seit dem 14. Jahrhundert nahm er - zunächst als Kirche, später als Profanbau genutzt - eine wichtige Stellung im Leben der Stadt ein. Erste dokumentierte Hinweise auf die St. Andreas-Kirche stammen von 1389. Bereits im 17. und 18. Jahrhundert wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten zum Erhalt der Kirche durchgeführt. 1880 wurde die Profanisierung der Kirche eingeleitet, in den Folgejahren wurde der Bau als städtisches Magazin, Feuerwache und Waaghalle genutzt. Eine Vielzahl weiterer Verwendungen folgte, ehe die ehemalige Kirche schließlich im Jahr 1955 als Vohburger Rathaus feierlich eingeweiht wurde. Die erforderliche Instandsetzung des zurzeit ungenutzten Gebäudes soll dazu beitragen, dass das Gebäude in Zukunft wieder als Rathaus genutzt werden kann.


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