Ende des Rechtschreibstreits?
(bikl) Auf ihrer 313. Plenarsitzung, die heute und morgen in Berlin stattfindet, will die Kultusministerkonferenz die Korrekturen der Rechtschreibreform endgültig beschließen. Am Montag hatte der Rat für deutsche Rechtschreibung seine Empfehlungen für Nachbesserungen der Reform KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave übergeben.
02.03.2006 ArtikelAller Voraussicht nach werde die KMK die Korrekturvorschläge des Rates für deutsche Rechtschreibung annehmen, hatte die KMK-Präsidentin nach der Übergabe erklärt. Auf dieser Grundlage werden dann auch NRW und Bayern die Reform zum neuen Schuljahr ab Herbst 2006 verbindlich machen. Für die Korrekturen soll eine einjährige Übergangsfrist bei der Notengebung gelten.
Die Änderungen betreffen die Groß- und Kleinschreibung, die Getrennt- und Zusammenschreibung, die Zeichensetzung und die Worttrennung am Zeilenende.
Daneben wollen die Kultusminister die Konsequenzen der Föderalismusreform für die Arbeit der KMK erörtern. Außerdem stehen die Ergebnisse der "Desi"-Studie über die Deutsch- und Englischkenntnisse der Schüler auf der Tagesordnung.
Links:
- Rat für deutsche Rechtschreibung übergibt Empfehlungen an Kultusministerkonferenz
- Bildungs-Special Rechtschreibreform
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