Erfolgreiche Startphase der Selbstevaluation

Als "vollen Erfolg" bezeichnet Kultusstaatssekretär Helmut Rau MdL die Startphase der Selbstevaluation. "Die große Resonanz zeigt, dass die Schulen im Land bereit sind, die Qualität ihres Unterrichts selbstkritisch zu überprüfen," sagte Rau am Freitag (8. Juli) in Stuttgart. Mehr als 1.000 allgemein bildende Schulen aus Baden-Württemberg hatten sich im Frühjahr über Ziele und Verfahren der Selbstevaluation informiert. Seit-dem verzeichnet der Landesbildungsserver rund 150.000 Zugriffe pro Monat auf das Angebot an Instrumenten und Handreichungen zur Selbstevaluation.

08.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) hatte das Kultusministerium die baden-württembergische Konzeption zur Selbstevaluation entwickelt. "Alle Schulen sind und bleiben weiter aufgefordert, die Selbstevaluation als wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung zu nutzen", betonte der Staatssekretär. Im Rahmen einer freiwilligen Startphase sollen die Schulen die Konzeption erproben und eigene Erfahrungen sammeln. Zentrale Bereiche von Schule und Unterricht kommen dabei auf den Prüfstand. Dies gilt für Unterrichtsergebnisse und Unterrichtsprozesse ebenso wie für die Schulführung, das Qualitätsmanagement oder das Schul- und Klassenklima. An einigen Schulen wird eine wissenschaftliche Begleitung stattfinden, deren Ergebnisse einer Weiterentwicklung der Konzeption dienen soll. Rund 200 Schulen haben sich beworben. Die knapp 60 ausgewählten Schulen kommen am heutigen Freitag zu einer Auftaktveranstaltung am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Filderstadt-Sielmingen zusammen. Staatssekretär Rau sieht in der großen Zahl an Bewerbungen "ein weiteres Zeichen für das enorme Interesse der Schulen an der Selbstevaluation".

Im Rahmen von Qualifikationsmaßnahmen können sich Schulleitungen und Lehrerteams mit den Instrumenten der Selbstevaluation vertraut machen, beispielsweise bei regionalen Fortbildungen oder Kursen an der "Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen". Die Schulen können bei Bedarf qualifizierte Prozessbegleiter zur Unterstützung anfordern.


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