Erneut gestiegene Besucherzahlen in den staatlichen Museen
Die elf staatlichen Museen in Baden-Württemberg konnten im Jahr 2004 insgesamt 2.044.761 Besucherinnen und Besucher verzeichnen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 4,8 Prozent.
20.05.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergDas Badische Landesmuseum Karlsruhe lag mit seinen Außenstellen und Zweigmuseen in der Publikumsgunst mit 369.533 Besuchern ganz vorn, gefolgt vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart (296.761 Besucher) und der Staatsgalerie Stuttgart (296.518 Besucher). An vierter und fünfter Stelle stehen das Württembergische Landesmuseum Stuttgart (255.013 Besucher) und das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim (175.897 Besucher).
"Die aktuelle Zahl liegt um rund 38.000 Besucher über der durchschnittlichen Besucherzahl der vergangenen fünf Jahre. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung und dokumentiert die hohe Qualität der Ausstellungen und Sammlungen", erklärte Kunststaatssekretär Michael Sieber (MdL) am 20. Mai in Stuttgart. "Zu würdigen sind auch Engagement und Fachkompetenz der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die ausgeprägte Besucherorientierung."
Zum Erfolg des Badischen Landesmuseums hat vor allem die Große Sonderausstellung "Hannibal ad portas - Macht und Reichtum Karthagos" beigetragen, die 134.000 Besucher gesehen haben. Die Staatsgalerie Stuttgart sticht vor allem mit den Ausstellungen "Munch, Nolde, Beckmann" (79.400 Besucher), "Heißkalt - Aktuelle Malerei" (30.400 Besucher) und "Zeichnungen und Aquarelle der Romantik" (22.400 Besucher) hervor, das Landesmuseum für Technik und Arbeit mit der Ausstellung "Stromgitarren" (rund 20.700 Besucher). Die Kunsthalle Baden-Baden konnte ihre Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr fast verdreifachen (25.110 Besucher gegenüber 9.186). Dies ist unter anderem auf das große Besucherinteresse an der Sammlung Burda zurückzuführen.
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