Erste Zuwendungsbescheide im Rahmen des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB)

Wie Kultusminister Prof. Dr. Olbertz heute in Magdeburg mitteilte, hat das Landesverwaltungsamt nach Prüfung der vorgelegten detaillierten Bau- und Investitionsplanungen die ersten Zuwendungsbescheide im Rahmen der Umsetzung des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) in Sachsen-Anhalt erteilt.

21.12.2004 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die Stadt Burg erhält einen Zuwendungsbescheid über 2,63 Mio. Euro für den Aus- und Umbau der Grundschule "Albert Einstein", der Landkreis Quedlinburg 68.400 Euro für den Ausbau- und Umbau der Sekundarschule Thale Nord. Einen Zuwendungsbescheid über 221.498 Euro erhält der Verein Erste Kreativitätsschule Sachsen-Anhalt e.V. für seine Grundschule in Halle. Die Zuwendungen aus dem Bundesprogramm betragen dabei bis zu 90% der förderfähigen Gesamtkosten.

Mit den Fördermitteln werden sich an diesen Schulen die Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung entscheidend verbessern. Die Weichen wurden dazu bereits 2004 mit der Antragstellung im Rahmen des Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" 2003-2007 (IZBB) gestellt. 64 Projekte, davon 49 Projekte kommunaler Schulträger, 10 Projekte freier Träger sowie 5 Projekte an Landesschulen, konnten eine Förderzusage erhalten. Nach Erhalt der Förderzusage waren durch die Schulträger detaillierte Bau- und Investitionsplanungen zu erstellen, die durch das Landesverwaltungsamt und die Landesbauabteilung geprüft wurden.

"Durch den Einsatz der Investitionsmittel sollen pädagogische Konzepte unerstützt werden, die Schulen ganztägig zu Lern- und Erfahrungsorten werden lassen. Mehr Zeit für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern ist eine der grundlegenden Zielstellungen der Ganztagsschulen. Außerdem kommt es darauf an, den inneren Zusammenhang der wechselnden Aktivitäten innerhalb eines Schultages zu stärken. Die pädagogischen Begründungen solcher Arrangements werden vom Unterricht und modernen Unterrichtsmethoden her bestimmt", betonte der Minister. Das schulkonkrete Organisationsmodell und die inhaltliche Ausgestaltung richteten sich nach den jeweiligen pädagogischen Konzepten, den regionalen Gegebenheiten und dem unmittelbaren Bedarf.


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