Feierliche Namensgebung der Grundschule Velten - Bildungsminister Rupprecht überreicht 140.000 Euro für ganztagsschulischen Ausbau
In einem Festakt erhält die Grundschule Velten-Süd heute einen neuen Namen. Bildungsminister Holger Rupprecht nimmt an der Namensgebung teil und übergibt eine Förderung in Höhe von 140.000 Euro für den ganztagsschulischen Ausbau der Grundschule. Unter anderem wird davon die Keramikwerkstatt ausgestattet, wird die Aula saniert und wird ein Computerkabinett eingerichtet.
17.06.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes BrandenburgInfolge der sinkenden Schülerzahl bestand die Gefahr der Schulschließung bzw. Unternutzung des Gebäudes der Grundschule. Gleichzeitig gab es steigenden Bedarf für eine Freizeit- und Begegnungsstätte. Es entstand die Idee, beides miteinander zu verknüpfen. Der östliche Teil des Gebäudes der Grundschule bleibt Schule und der westliche Teil wurde 2004 zum Bürgerhaus umgebaut.
"Grundschule und Bürgerzentrum in einem Gebäude in Velten sind ein gutes Beispiel, wie ein von der Schließung bedrohtes Schulgebäude doch noch erhalten werden kann", sagt Bildungsminister Holger Rupprecht. "Eine sinnvolle Kooperation öffentlicher Einrichtungen hat hier einen zentralen Ort für das Zusammentreffen mehrerer Generationen in der Stadt geschaffen."
Minister Szymanski: "Ich bin besonders froh, dass sich bei diesem Projekt mein früherer Verantwortungsbereich als Bildungsstaatssekretär und mein jetziger als Bauminister hervorragend ergänzen und dass damit eine wichtige Funktion im Stadtteil Velten-Süd gesichert ist. Das Bürgerhaus erfreut sich seit der Eröffnung im Oktober 2004 großer Beliebtheit."
Im Bürgerhaus gibt es seit der Eröffnung im Oktober 2004 folgende Angebote:
- Stadtteilbüro, Quartiersmanagement
- LOS Lokale Koordinierungsstelle sowie Schulungsräume
- Mieterunterstützung, Streetworker, Freizeitkoordinatoren
- Treff für Seniorengruppen.
Der Bürgerhausteil einschließlich anteilige Außenanlagen werden aus dem Programm *Soziale Stadt", die Sanierung der Fassade des Grundschulteils wird aus dem Programm Stadtumbau/Aufwertung gefördert. Insgesamt wurden Städtebaufördermittel in Höhe von rund 2 Millionen Euro vergeben, wovon ca. 1,56 Mio. EUR aus dem Programm *Soziale Stadt" und ca. 0,43 Mio. EUR aus Stadtumbau/Aufwertung kommen.
Die geförderten Gesamtkosten der Sanierung der Oberschule liegen bei 175.000 Euro. 140.000 Euro Förderung entsprechen hier 80 Prozent der Gesamtkosten. Der Förderanteil stammt aus dem Bundesinvestitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" zum Ausbau der ganztagsschulischen Angebote. Ziel des Ausbaus der Schulen mit Ganztagsangeboten für das Land Brandenburg ist es, für 25 Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Grundschulbereich und für ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler in Schulen der Sekundarstufe I ein ganztagsschulisches Angebot vorzuhalten.
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