Fortsetzung der Arbeit der Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock für 2005 gesichert
Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 38.000 Euro aus Kulturfördermitteln des Landes erhielt das Max-Samuel-Haus in Rostock.
14.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernDie Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur leistet seit Jahren eine breite Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit. Für die Kulturabteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur besitzt das Max-Samuel-Haus nicht nur eine herausragende regionale Bedeutung in der Gestaltung der Erinnerungskultur, sondern auch eine internationale Relevanz auf Grund seiner internationalen Kultur- und Jugendprojekte. Die Arbeit des Max-Samuel-Hauses im Jahr 2005 wird bestimmt durch zwei historische Daten: am 27. Januar jährt sich zum 60. Mal die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee und am 8. Mai zum 60. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges.
So wird die Ausstellung "Arnold Dagani - Zeichnungen aus Konzentrationslagern" gezeigt werden, wobei das Max-Samuel-Haus den Auftakt einer über drei Jahre dauernden internationalen Präsentation bildet. Das Projekt "Jüdische Identität in Europa", die Herausgabe von Band 5 der Schriftenreihe des Max-Samuel-Hauses "Zwangsarbeit in Gelbensande", die Fortsetzung des mehrjährigen, interdisziplinären Forschungsprojektes um Maler Bruno Gimpel mit dem Ziel einer großen Werkausstellung und Publikation 2006 sowie die Materialsammlung für eine Ausstellung in 2006 über den Erfinder Rudolf Goldschmidt bilden die Projektschwerpunkte 2005. Außerdem werden das mehrjährige internationale Jugendprojekt "Verfemte Kunst" in Zusammenarbeit mit der katholischen Pater-Sziemasko-Stiftung Krakow/Polen und dem Stephan-Jantzen-Gymnasium Lichtenhagen sowie das Projekt "Der Holocaust im Spielfilm" mit dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium fortgesetzt. Mit dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium wird ab dem II. Schulhalbjahr 2004/2005 hinzukommend das Projekt "Schreibwerkstatt - Jüdische Spuren in der Region Rostock" begonnen. Vorträge, Lesungen, Konzerte und weitere kleinere Ausstellungen runden das vielfältige Projekt und Veranstaltungsangebot der Einrichtung ab.
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